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Die Windel und Ihre Folgen... (rononi)
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http://www.youtube.com/watch?v=WZ9P3MMwDxM&feature=youtu.be
"Wenn Paare zum ersten Mal ein Baby erwarten, denken sie nicht an schlaflose Nächte, an Gewissensfragen wie Stillen oder Fläschchen, an die Rollenverteilung zwischen Mutter und Vater oder an Wegwerf- oder Öko-Windeln. Dabei ist Letzteres kein unwichtiges Thema. Jährlich wandern allein in Frankreich 2,5 Milliarden und in Deutschland drei Milliarden Einmal-Windeln in den Hausmüll. Und jede einzelne dieser praktischen Erfindung benötigt 200 bis 500 Jahre, um vollständig abgebaut zu werden.
In Frankreich wurden im Jahr 2007 laut amtlicher Statistik 816.500 Kinder geboren. Jedes Baby verbraucht etwa vier bis sechs Windeln am Tag und eine in der Nacht, insgesamt also 2.000 Windeln pro Jahr. Hochgerechnet auf ganz Frankreich ergibt das sechs Millionen Windeln täglich, also rund 2,5 Milliarden jährlich. In Deutschland und Großbritannien werden pro Jahr drei Milliarden Windeln weggeworfen, in den USA sind es 38 Milliarden. China und Indien zählen zwar noch nicht zu den Großverbrauchern, aber der verführerische Komfort von Höschenwindeln wird auch dort über kurz oder lang die Massen überzeugen. Damit wird der Windelberg erneut um ein Hundertfaches steigen.
Doch schon heute sind Wegwerfwindeln ein echtes Umweltproblem - sogar das größte in puncto Haushaltsmüll. Denn eine Wegwerfwindel besteht aus petrochemischen Produkten und benötigt 200 bis 500 Jahre, bis sie vollständig abgebaut ist. Paradoxerweise verschmutzt damit die Erstausstattung der Neugeborenen die Welt, in der sie eigentlich glücklich und gesund aufwachsen sollen.
Der Themenabend beleuchtet auf humorvolle Art alltägliche Gewohnheiten rund um das Thema Kleinkind, gefolgt vom amerikanischen Spielfilm "Noch drei Männer, noch ein Baby", dem Remake der französischen Komödie "Drei Männer und ein Baby".
Ein Baby verbraucht in seinem Leben rund 6.000 Windeln. Um komplett abgebaut zu werden, benötigt eine Plastikwindel mindestens 400 Jahre. Aufwendig hergestellt, um in ein paar Stunden ihren Zweck zu erfüllen und dann jahrhundertelang auf einer Müllkippe zu verfaulen: Die Plastikwindel bietet ein perfektes Symbol der modernen Konsumgesellschaft. Die Dokumentation bietet einen seriösen Überblick über die Geschichte der Einmalwindel mit ihren sozialen und ökologischen Aspekten. Anschaulich und humorvoll erzählt sie, wie eine bahnbrechende Erfindung aus den frühen 60ern zum Symbol des modernen Zeitalters wurde. Wie können moderne Eltern die umweltfeindliche Plastikwindel vermeiden und gibt es alternativen Wickelmethoden?
Im Jahr 2007 erblickten nach amtlicher Statistik in Frankreich 816.500 Babys das Licht der Welt. Verbraucht jedes dieser Babys vier bis sechs Windeln täglich und eine in der Nacht, ergibt dies einen Gesamtverbrauch von 2.000 Windeln pro Jahr. Das bedeutet, dass mehr als sechs Millionen Windeln pro Tag, also 2,5 Milliarden pro Jahr auf Frankreichs Müllkippen landen. In England werden jährlich drei Milliarden gebrauchte Windeln weggeworfen, und in den USA sind es 38 Milliarden. Und wie viele werden es sein, wenn Eltern in Indien oder China zu dem praktischen Produkt greifen werden?
Plastikwindeln gelten als schlimmstes Umweltproblem im Bereich des Hausmülls. So dauert es zwischen 200 und 500 Jahre, bis sich die in den Windeln enthaltenen petrochemischen Substanzen vollkommen abgebaut haben. Und es ist paradox, dass Eltern, die ihren Neugeborenen die ersten Windeln anlegen, damit erheblich zur Verunreinigung des Planeten beitragen, der später einmal ihren Kindern gehören soll.
Das Umweltproblem Plastikwindel entstand in nur einer Generation. Die Mehrheit der heutigen Eltern trug Stoffwindeln. Heute setzt die Industrie alles daran, die Welt von ihrem in teurer Forschungsarbeit entwickelten Wunderwerk zu überzeugen, das den Alltag junger Eltern einfacher macht. Und nebenbei lässt es die Hauptaktivität ihres Babys unter weißem, duftendem Plastik verschwinden, wie es sich in unserer schamhaften, hypoallergenen Gesellschaft gehört.
Seit der amerikanische Großvater und "Pampers"-Gründer Victor Mills eine abgeschnittene Hose mit Holzstreu ausstopfte und so die erste Windel erfand, entstand ein gigantischer Markt mit vollendeten High-Tech-Produkten und ausgeklügelten Werbestrategien, gegen die alternative Wickelmethoden kaum eine Chance haben. Dabei kann man wickeln, ohne die Umwelt zu verschmutzen. Zwar reichen Konkurrenzprodukte bisher nicht an die scheinbar perfekte Plastikwindel heran - dies liegt jedoch weniger an technischen Grenzen als an mangelnder geistiger Offenheit in der Windel-Frage.
Habe ich auf Arte gesehen ... darüber hat man sich nie wirklich Gedanken gemacht. Sehr sehenswert !
jepp ich hab den link editiert, arte nimmt ihn nach ner woche runter, jetzt ist er auf youtube
ja war sehr sehenswert
udn doch "man(n)" macht sich darüber gedanken, herr rononi zumindest, deswegen waren ja die Zwillinge meist windelfrei
weil er da zu Hause war
Stimmt, war eine sehr interessante Sendung!
Hab das auch bei ARTE gesehen, fand das ganz toll gemacht.
Hatte mir sogar damals gedanken drum gemacht, aber muss sagen das ich es einfach nicht umsetzen konnte...
Mir fehlt hier ne Firma die das kostengünstig abholt und wäscht und wieder bringt, wie es in vielen Städten sogar schon gibt.
Zuhause wollte ich das net in meiner Maschine machen.. war dann net so meins...
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