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Mit dem Fahrrad nach Jerusalem...im März geht ....

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Blödes Handy....sind natürlich 4117 km in 29 Tagen......SORRY...

Ihr Lieben, leide nicht unter den Aktionen meines Mannes, ich hätte nur niemals gedacht das er sich so für diese Einrichtung einsetzen würde. Kennen uns ja schon sooooo lange aber es scheint wirklich als hätte die Geburt von Philipp ihn komplett geändert. Stelle mal seinen Originalbericht ( den letzten rein ). Er hat jeden Tag geschrieben.....

Das war es dann, eine schöne, sehr abwechslungsreiche mit dem Zur Jerusalem.
Jetzt aber noch schnell die letzten 2 Tage Revue passieren lassen, die Routen habt Ihr ja schon.
Glaube, bin stecken geblieben bei Flug Richtung Jordanien.
Kommst dir ganz schön komisch vor, wenn du weiter willst, sprich Jordanien, da musste erstmal wieder zurück nach Istanbul fliegen, Umsteigen, um endlich in Jordanien, Ammann endlich wieder Boden unter den Füssen zu haben.
Da Ankunft in Ammann erst gegen 3:30 morgens, taxi in die Stadt genommen.
Verflixt, schon wieder sind Riesencity, aber erst mal schlafen. Nach 3 Stunden tief weg, Frühstück dann mit Fladenbrot, dass ist echt lecker.
Mit Hotelchefe gesprochen, wie aus dieser Riesenstadt Richtung Jerusalem, im Grunde ganz simpel, skizziert mord auf einem Blatt und los gehts.
Also was mich hier schon mal richtig beeindruckt, die fahren alle normal, bis sogar rücksichtsvoll.
Alles sehr aufgeräumt gehts weiter Totes Meer. Da es extrem gut klappt, mache ich noch Abstecher zum Dead See, geschwommen bin ich aber nicht, Zeit drängt, will noch nach Israel.
Fahre und fahre, da wird ausgebaute Strasse immer mehr zum Feldweg. Keine Autos mehr, nur links und rechts noch aber so etwas verarmtes, das ist schon ziemlich erschreckend.
Das ich mich hier im äusserst kritischen Gebiet befinde merke ich erst, als mich an einem der vielen Checkpoints ein älterer Herr fragt, ob ich mir bewusst bin, wo ich hier herradel und das auch wirklich will?
Nehme seinen eindringlicheb Ratschlag an und fahre 10 km auf dubiosen Wegen zur King Hussein Brigde.
Mit Fahrrad überfahren keine Chance, hier ist vieleicht ein Gewusel, das nenn ich mal wirklich Grenze.
Pass wird einbehalten, soll ihn später im Transferbus über Brücke wieder bekommen, ist auch so. Schon mal erst 1,5 Std. Vertrödelt nur wegen Formalitäten.
Also, bin ja schon viel rumgekommen, aber was die Israelis hier an der Grenze abziehen ist entweder eine Riesenschau oder Sicherheitstrakt der Welt Nr. 1.
Spreche kurz mit ein paar Mädels vor Zollkontrolle, weil die sich auf deutsch unterhalten, kommt sofort don Typ mit Maschinengewehr und allem drum und dran, was jetzt passiert, ist eine Farce, ca. 2 Stunden Einzelbefragungen, dann wirds komisch.
Zweiter Typ kommt und fragt mich, ob die (meine) Sachen auch wirklich alle mir gehöhren, na klar sag ich, derfragt nochmal, wirklich alles?
Wieder, na klar, werden jetzt alle einzeln gesetzt und befragt, der ganze Zirkus dauert eine Ewigkeit, immer und immer wieder das gleiche.
Hab langsam echt die Nase voll, frage, was er mir hier eigentlich vorwirft um einen wie down Schwerverbrecher zu behandeln, da gibt mir der Kerl wie aus dem Nichts endlich meinen Pass wieder und sagt, Welcome in Israel.
Also normal sind die hier nicht!!!
Fahre, nun schon relativ spät geworden, Richtung Jericho, wegen Hotel, ein einziges frei, will aber Cssh, o.k, Automat gesucht, endlich gefunden, der nimmt aber keine Mastercard, na toll, nunmehr dunkel, kein Geld und lei Bett. Fahre a l l e Automaten Jerichos ab, keine Mastercard.
Was bleibt ist Weiterreise, 30 Kilometer steil bergauf nach Jerusalem.
Am aStadtausgang Jericho no kurz an pikfeinem Hotel angehalten, bin ich vorher wegen wahrscheinlich horrenden Preisen dran vorbei gefahren, aber denke dunkel und sind feine Buse nimmt auch Mastercard.
Akzeptieren die sogar, aber leider ausgebucht.
Da eh dunkel noch länger mit dem Schrankenwärter, ganz netter Typ, des Hotels gesprochen, der meint,Nachts alleine auf der Strasse nach Jerusalem, das wird unangenehm, spätestens wenn Polizei das sieht.
Und ich glaube langam, die sehen a l l e s.
Der gute Mann hat mir dann mangels Alternative palestinendisches Taxi für Rest Jordangeld bestellt.
Man, was geht das steil hoch nach Jerusalem, nach 15 km jetzt Strassenbeleuchtung, sag ihm, er möchte bitte anhalten, ich will tafeln.
Der versteht die Welt nicht, hält aber ab und gibt mir mein Fahhrad.
Ich bin doch nicht über 4000 km gefahren, um deb Rest mit Taxi zu machen!
Also quäle och mich per Pedes an die Stadtgrenze hoch, am Ortsschild vorbei, aber es werden noch 15 bis 20 anstrengende km, mensch haben die nie Berge, ganz schön hoch, das Jerusalem!
Hier da selbe, nur es fehlt schon an Automaten.
Durch Altjerusalem gefahren, nichts und wieder nichts.
Nach Mitternacht keine andere Wahl, Taxi, zum Automat und Hotel.
Der erkannte meine Not sofort un hat preisslich richtig zugeschlagen, doch irgendwann ist dir alles egal, müde, kaputt, seit 2 Tagen kaum geschlafen, du willst nur noch ins Bett.
Also, so kaputt war ich schon ewig nicht mehr.
Um 9 wieder raus, weil, ist ja Jerusalem, also was sehen.
Habe dann um 5 Taxe zum Flughafen bestellt, weil Autobahn, und das geht nicht.
Hier muss ich erst mal abwarten wegen Flug, die Gesellschaften machen ihre Schalter erst 3 Stunden vor Abflug auf, hätte an einzigem Lastminute Schalter für Morgen bekommen können, aber nicht für Fahrrad, also mal warten was so kommt.
Informationsschalter sagt, Air Berlin oder was sonst in Frage kommt haben bis üermorgen zu, aber das kann nmeigebtlich nicht sein, weil die morgen früh Flug haben.
Egal, bleibe jetzt solange am Flughafen, bis es klappt, in den nächsten 2-3 Tagen sollte ich wieder tu Hause sein.
Und dann gibts erstmal ein Franzi in der Hütte und danach ganz ganz viel Schlaf.
Achso, meine letzte Aufgabe hier, gab ich übrigends mit Bravour gelöst.
Balit, das Schäfchen, sitzt jetzt direkt in der Klagemauer in Altjerusalem, dort war auch ganz viel hochbewaffnetes Personal, und das ist eigentlich verboten.
Nur Zettel mit Klagen dürfen dort abgelegt werden.
Die haben vor der Mauer sogar ganz viele Tische um die besagten Zettel zu schreiben.
Auf jeden Fall hab ich Balti an einen Ort gebracht, ich denke, es gibt keinen besseren in dieser Welt.
Wahrscheinlich haben ihn die Sicherheitsbeamten längst von dort weggeholt, aber ich hab ihn dort abgelegt, als ich wieder durch die Sicherheitskontrollen ging, hab ich mich umgedreht, und noch war das Schäfchen an seinem Platz.
So, meine Mission ist damit erfüllt, und auf das Ablegen an diesem Ort bin ich zugegebener massen mächtig stolz, ich glaub, so etwas oder änliches, war dort noch nicht.
Jetzt kann ich zufrieden nach Hause fliegen, wann auch immer. In diesem Sinne einen ganz herzlichen Gruss an alle nach Hause, liebe Olper, das ist doch wirklich ein angemessener Platz, oder?
Euer Fernradler,
Lothae

Schön das er wieder heile zu Hause angekommen ist strahlen

Ich habe wirklich sehr großen Respekt vor seiner Leistung!

Seit einer Woche haben wie uns wieder... heute geh ich mal mit meinen Mädels raus....muß mal sein. Wunsch euch allen ein schönes Wochenende. strahlen

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