Was Eltern beim Buggy beachten müssen – in Kooperation mit Thule

Vom Kinderwagen zum Buggy

Wird das Baby etwas größer, bietet sich nach dem geräumigen Kinderwagen oft ein handlicherer Buggy an. Was dabei zu beachten ist.

Zur Babyausstattung gehört in den meisten Haushalten direkt nach der Geburt auch ein Kinderwagen. Diesen gibt es in unzähligen Ausführungen. Um herauszufinden, welches Modell zu den eigenen Ansprüchen passt, solltet ihr euch am besten im Babyfachhandel beraten lassen oder euch auch im Freundeskreis umhören.

Wann ein Kinderwagen sinnvoll ist

  • Er bietet mehr Schutz und Wärme als ein Buggy.
  • Die bessere Federung/Stoßdämpfung schützt Neugeborene am besten.
  • Das Baby liegt in der Wanne komplett flach, der Rücken ist entlastet.

Buggy oder Kombikinderwagen

Ein Kombikinderwagen lässt sich umrüsten: Man kann die Wanne herunternehmen und stattdessen zum Beispiel den Babysitz aus dem Auto mit entsprechendem Adapter auf dem Gestell befestigen. Oder man steigt auf den Sportsitz um, der sich für größere Babys und Kleinkinder eignet und eher einem Buggy ähnelt.

Vorteile des Buggys sind aber eindeutig die folgenden:

  • Leichteres Gewicht.
  • Wendiger – praktisch vor allem beim Einkaufen oder engen Wegen in der Stadt.
  • Einfacher in der Handhabung.
  • Ein Buggy lässt sich leichter zusammenklappen und platzsparend verstauen (im Kofferraum, aber auch wenn er im Haus "geparkt" wird).
  • Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln ist es einfacher, mit einem leichten Buggy unterwegs zu sein als mit einem schweren Kinderwagen.

Ab wann darf das Baby in den Buggy?

Um Knochen, Gelenke und Muskeln des Babys nicht zu stark zu belasten, sollte ein Baby erst in den Buggy kommen, wenn es alleine sitzen kann. Das ist meistens mit etwa sechs Monaten der Fall.

Ein Buggy ist weniger gepolstert und weniger stark gefedert als ein Kinderwagen. Zudem ist er darauf ausgerichtet, dass das Kind sitzt.

Was ist bei der Liegefunktion des Buggys wichtig?

Viele Buggys haben zwar eine Rückenlehne, die man nach hinten stellen kann oder gemeinsam mit der Sitzfläche sogar komplett zur Liegefläche umbauen kann. Aufgrund der geringen Stoßdämpfung sind sie aber nicht für längere Ausflüge geeignet, wenn das Baby noch viel liegt und schläft. Vor allem kleine Babys liegen im Optimalfall in einer flachen Position, was in vielen Buggys nicht gegeben ist.

Übrigens: Auch beim Schlafen sollte das Kind optimalerweise mit einem Fünfpunktgurt (wie beispielsweise beim Thule Spring) gesichert sein.

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