18. September 2017

Mythen rund um die Kinderernährung und was wirklich stimmt

Braucht mein Baby Fleisch?

Steffis Blog
© Marilyn Nieves/iStockphoto.com

Zum Thema Brei kursieren unter Eltern und im Internet viele Halbwahrheiten und veraltete Informationen. Eine Ernährungsexpertin sagt, was wirklich stimmt.

„Kinder brauchen in jedem Fall Fleisch. Bei vegetarischer Kost besteht das Risiko, dass dem Baby wichtige Nährstoffe fehlen.“ Stimmt das noch?

Gemüse ist mein Fleisch? Das ist völlig in Ordnung, weiß Ernährungsberaterin Claudia Thienel aus Bonn. Familien, die sich vegetarisch ernähren möchten, könnten den Fleischanteil im Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei durch Getreide wie Haferflocken – gerne in der Vollkorn-Variante – ersetzen. Haferflocken sind reich an Eisen und eignen sich daher besonders gut. Allerdings können Kinder das Eisen aus Getreide nicht ganz so gut verwerten wie das aus Fleisch. Aus diesem Grund rät Claudia Thienel dazu, dreieinhalb Esslöffel Orangensaft pro Mahlzeit hinzuzufügen. Das enthaltene Vitamin C verbessert die Eisen-Aufnahme.
Von einer veganen Ernährung dagegen raten Experten ab, weil sie zu einem Mangel an Nährstoffen führen kann.

Streik beim Essen

Was tun, wenn das Baby nur süßen Brei mag oder der Teller plötzlich halb voll bleibt? Ernährungsexpertin Monika Ziebart hat in der aktuellen Leben & erziehen Antworten auf fünf Elternfragen. Die Ausgabe 1/2018 gibt’s ab 13. Dezember am Kiosk!

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