1. Januar 2018

Was Eltern beachten sollten

Richtige Ernährung für allergiegefährdete Kinder

Was Eltern beachten sollten

Wie sieht es mit Allergien in Ihrer Familie aus? Sind die Eltern Allergiker, steigt das Risiko, dass auch das Kind an Neurodermitis oder Astma leidet. Darum sollten Eltern bei der Ernährung ihres Babys von Anfang an auf ein paar Dinge achten.

Allergie-Experten empfehlen hypoallergene Säuglingsnahrung

Wenn ein Elternteil Allergiker ist, gilt es, bei der Ernährung des Kleinen besondere Sorgfalt walten zu lassen. Sprechen Sie sich deshalb von Anfang an mit dem behandelnden Kinderarzt ab. Allergie-Experten raten zu diesem Vorgehen: nach Möglichkeit sechs Monate lang voll stillen. Das ist der beste Schutz!
Sollte das aber nicht gehen, dann in Absprache mit dem Arzt hypoallergene (HA)-Säuglingsnahrung geben. Bei der Herstellung von HA-Nahrung läuft ein Prozess ab, der sich normalerweise erst bei der Verdauung im Magen-Darm-Trakt abspielt: Die Eiweißmoleküle der Kuhmilch werden aufgespalten, so dass das Radar der körpereigenen Immunabwehr sie nicht mehr wahrnehmen, also nicht allergisch darauf reagieren kann.
Solche Produkte reichen allerdings bei Kindern, die schon unter einer Kuhmilchallergie leiden, nicht aus. Sie brauchen eine stark hydrolisierte Nahrung, die Eltern nur in der Apotheke bekommen. Am besten fragen sie vorher ihren Kinderarzt, welche Ersatz-Milch tatsächlich das Beste für ihr Kleines ist.

Neue Hoffnung für Kinder

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Wenn der erste Brei dazukommt

Die HA-Nahrung versorgt das Baby in den ersten vier bis sechs Monaten mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen. Dann braucht das Kleine ergänzend allergiebewusst ausgewählte Beikost: Babys Speiseplan wird dann Woche um Woche um je ein Nahrungsmittel erweitert, um feststellen zu können, was nicht so gut vertragen wird. Die Beikost dazu muss sorgfältig ausgewählt werden. Nahrungsmittel, die besonders häufig Allergien hervorrufen, sollten Sie strikt meiden. Dazu gehören vor allem Kuhmilch, Eier, Fisch, Soja, Nüsse, Zitrusfrüchte, Weizen oder Schokolade.
Babys Brei rühren die Eltern besser nicht mit Kuhmilch an, sondern entweder mit abgepumpter Muttermilch oder mit HA-Milch. Die Hersteller von Säuglingsnahrung bieten auch Fertigbreie auf HA-Basis an sowie Gemüse-, Obst- und Fleischbrei-Gläschen für die allergiebewusste Ernährung.

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