1. Januar 2012

Nach der Geburt

Der Start ins Familienleben

Nach der Geburt
© BananaStock

Ihr Baby ist da – und die Schwangerschaft scheint auf einmal ganz weit weg. Trotzdem ist noch nichts wieder wie früher: Körper und Seele brauchen auch nach der Geburt viel Zeit. Denn Ihr Organismus leistet auch weiterhin Erstaunliches.

Sie haben allen Grund, glücklich, stolz und zufrieden zu sein. Die Geburt eines Kindes ist ein außergewöhnliches Ereignis, das alles in uns aufwühlt. Ganz zu schweigen von der unglaublichen körperlichen und seelischen Leistung, die Sie bei der Geburt Ihres Kindes vollbracht haben. Sie haben sich die vielen Glückwünsche zur Ankunft Ihres Babys wirklich verdient.

Das Wochenbett ist wichtig

In den ersten Tagen und Wochen mit ihrem Baby bemerken Mütter jedoch auch, dass wirklich alles anders geworden ist. Das verwirrt viele Frauen, sie fühlen sich hilflos und allein gelassen. Kein Wunder, denn in unserer Gesellschaft ist die Tradition des Wochenbetts weitgehend verloren gegangen. Werdende Mütter erleben Rücksichtnahme, doch nach der Geburt wird von den Frauen erwartet, dass sie möglichst schnell wieder fit und auf den Beinen sind. Das aber ist zu viel verlangt.

Viel Ruhe und Fürsorge

Denn Ihr Organismus leistet unbemerkt auch weiterhin Erstaunliches: Reste der Hormone, die den Körper auf schwanger programmiert haben, werden ausgeschieden. Die Gebärmutter bildet sich zurück. Auch Geburtsverletzungen, wie etwa Dammrisse, müssen heilen. Die Körperfunktionen stellen sich um. Ob Kreislauf oder Darm, Körpertemperatur oder Blase: Die Schwangerschaft hat viele Bereiche und Organe beeinflusst. Die meisten dieser Veränderungen verschwinden innerhalb von nur zehn Tagen nach der Geburt wieder. Die Milchproduktion kommt in Gang. Das regelmäßige Saugen des Babys gibt den Startschuss für die verstärkte Milchbildung.

Zusammen sein tut gut

Ganz wichtig: Mutter und Kind müssen einander kennen lernen. Das funktioniert zwar überwiegend wie von selbst. Am besten gehts aber, wenn Mama und Baby von Anfang an viel Zeit zusammen verbringen. In vielen Kliniken ist das aber noch immer nicht selbstverständlich und das Kennenlernen von Mama und Baby wird mühsamer. Übrigens: Es ist normal, wenn jungen Müttern nach der Geburt nach Weinen zu Mute ist. Schuld an den Heultagen sind die Hormone. Haben die sich eingespielt, dann herrscht schnell wieder Sonnenschein im Gemüt.

Kommentar schreiben

Mit Absenden deines Kommentars erklärst du dich mit der Verarbeitung deiner hier angegebenen Daten einverstanden (Datenschutzerklärung). Diese werden nur zur Verwaltung der Kommentare verwendet und keinem anderen Zweck zugefügt. Du kannst jederzeit per E-Mail an datenschutz@junior-medien.de der Speicherung deiner Daten widersprechen.

* Notwendige Angaben

Menü
nach oben
X
Cover
Leben & erziehen – das Elternmagazin. ❯ Jetzt reinblättern