22. Februar 2018

In der kalten Jahreszeit

Richtig heizen und Energie sparen

Im Winter
Richtig heizen und Nebenkosten senken © Calek/Fotolia.com

Ist es draußen kalt, drehen wir die Heizung gerne ein bisschen mehr auf. Damit Sie Ihr Geld aber nicht unnötig verheizen, haben wir Tipps zusammengestellt, wie Sie Energie sparen können.

Fenster auf

Hätten Sie das gedacht? Bis zu zehn Liter Feuchtigkeit verdunsten pro Tag in den Wohnräumen eines Vier-Personen-Haushaltes. Damit die feuchte Luft entweichen kann, ist richtiges Lüften wichtig. Das sorgt für ein gesundes Raumklima und verhindert, dass sich Schimmel bildet. „Öffnen Sie die Fenster möglichst weit und sorgen Sie für Durchzug. Nur so gelingt der komplette Luftaustausch“, sagt Energieberater Arndt Jänsch aus Augsburg. Dreimal am Tag für je zwei bis fünf Minuten reicht völlig aus. „Wer so lüftet, kann bis zu 
15 Prozent Energie sparen“, so Jänsch. Fenster, die zum Lüften über längere Zeit gekippt werden, sind dagegen wahre Energie-Fresser.

Türen zu

Nicht jedes Zimmer braucht die gleiche Raumtemperatur. Im Wohnzimmer und Kinderzimmer genügen zwischen 19 und 
22 Grad, je nach Temperaturempfinden kann es aber sein, dass Kleinkinder ihr Zimmer etwas wärmer brauchen. Im Bad können es ruhig 
23 Grad sein und im Schlafzimmer, in der Küche oder im Flur liegt die optimale Temperatur zwischen 
15 und 18 Grad.
Wichtig: Zwischen unterschiedlich beheizten Räumen die Türen schließen, da sich die Wärme sonst schlecht verteilt und dadurch der Energieverbrauch steigt.

Luftfeuchtigkeit kontrollieren

Ob Sie ausreichend lüften, können Sie ganz leicht selbst feststellen – mit einem Hygrometer (im Baumarkt ab etwa 25 Euro). Dieses Gerät misst die relative Luftfeuchtigkeit und Sie können den Wasserdampfgehalt der Luft im Wohn-, Schlaf- oder Kinderzimmer leicht selbst kontrollieren. „Werte zwischen 40 und 60 Prozent Luftfeuchtigkeit sind in Wohnräumen ideal“, erklärt Arndt Jänsch.

Freiraum für die Warmluft

Schwere Gardinen, Möbel oder Verkleidungen vor der Heizung kosten zu viel Energie. Auf diese Weise kann nämlich die warme Luft nicht zirkulieren und Sie müssen mehr heizen als eigentlich nötig.

Heizung regelmäßig entlüften

Es gluckst im Heizkörper? Dann ist zu viel Luft in der Leitung. Das Wasser kann nicht mehr richtig zirkulieren und die Energie geht verloren. Einfach das Ventil vorsichtig öffnen und die Luft rauslassen.

Aufgedreht lassen

Tagsüber ist niemand in der Wohnung oder im Haus und Sie drehen die Heizung ab? „Besser nicht“, rät Energieberater Arndt Jänsch. Die Zimmer kühlen zu stark aus und es braucht viel Energie, um abends wieder die Wohlfühltemperatur zu erreichen. „Programmierbare Thermostatventile 
helfen dagegen beim bewussten Heizen. Sie lassen sich so einstellen, dass die Temperatur tagsüber, nachts oder wenn Sie verreisen gesenkt wird.“

Rollläden dämmen

An kalten Wintertagen ist es sinnvoll, die Außen-Rollläden abends frühzeitig runterzulassen. „Sie sind eine zusätzliche Wärmedämmung und Sie können so etwa 20 Prozent Energie sparen“, rät Experte Jänsch. „Vor allem, wenn die Fenster schon älter und 
nicht so gut isoliert sind.“

Sauberkeit für Allergiker

Eine klinisch sterile Wohnung? Nicht nötig, auch wenn Allergiker darin leben. Es reicht, wenn Eltern in der Wohnung und bei der Wäsche ein paar Dinge beachten. Eine Allergie-Expertin hat Tipps – jetzt in der aktuellen Leben & erziehen, am Kiosk!

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