19. April 2017

Gute Nacht, Mama

Schlaftipps für Mütter

Gute Nacht, Mama
© CareyHope/iStockphoto.com

Schläft das Baby endlich durch, wälzt sich oft die Mutter im Bett und findet keine Ruhe. Mit unseren Tipps lernen Sie wieder tief und fest zu schlafen.

10 Tipps für besseres Schlafen

  • Ab dem Nachmittag auf Kaffee, schwarzen Tee und Cola verzichten.
  • Alkohol ist kein Schlummertrunk. Also besser für eine Weile meiden. Stattdessen vor dem Zubettgehen einen Becher warme Milch mit einem Löffel Honig trinken oder eine Tasse Tee (beruhigend wirken Hopfen, Johanniskraut, Baldrian und Melisse).
  • Die beste Temperatur für das Schlafzimmer liegt zwischen 16 und 18 Grad. Im Bett weder lesen noch fernsehen.
  • Regelmäßigkeit tut gut: Gehen Sie immer zur gleichen Zeit ins Bett. Aber erst, wenn Sie wirklich müde sind. Länger als acht Stunden sollten Sie – egal ob wach oder schlafend – nicht im Bett verbringen.
  • Nachts nicht auf die Uhr schauen.
  • Sich ganz streng das Grübeln verbieten. Will sich ein schwarzer Gedanke in Ihrem Kopf breit machen, sagen Sie sich ruhig und bestimmt Stopp oder Ruhe. Und: Dafür ist morgen Nachmittag Zeit (oder wann immer Gelegenheit ist). Je häufiger man die Technik des Gedankenstopps übt, umso effektiver ist sie.
  • Schlafexperten wissen: Vom Schlaf sollte man sich nicht zu viel erwarten. Besser sorgen Frauen schon tagsüber für Phasen der Ruhe und Entspannung. Geben Sie sich tagsüber eine feste Grübelzeit. Setzen Sie sich dazu in einen bequemen Sessel und gehen Sie Stück für Stück offene Fragen, Zweifel oder Ärgernisse durch. Wer mag, kann sie auch seinem Notiz- oder Tagebuch anvertrauen. Sie werden sehen: Bei Tageslicht ist das meiste halb so schlimm.
  • Mittagsschlaf ist tabu! Wer nachts tief und fest schlafen will, soll sich nicht am Tag den Appetit darauf verderben.
  • Das Beste, um richtig schön matt und ausgeglichen zu sein, ist Sport. Er macht körperlich müde und hilft, Ärger und Stress abzubauen. Aber bitte nicht abends. Sonst kommen Sie so schnell nicht zur Ruhe.
  • Sollten Sie länger wach liegen: Raus aus dem Bett, im Wohnzimmer ein paar Seiten lesen und erst ins Bett zurückkehren, wenn Sie wirklich wieder schlafbereit sind. Nach zwei Wochen Training schlafen die meisten Frauen besser.

Hier helfen Experten

Wenn Schlafstörungen länger als einen Monat dauern und mindestens dreimal pro Woche auftreten, sollten Sie diese abklären lassen. Eventuell bringt eine Nacht im Schlaflabor Aufschluss. Dort werden unter anderem die Gehirnströme sowie die Herz-Kreislauf-Funktion gemessen. Die Adresse eines Schlaflabors oder eines Schlafspezialisten in Ihrer Nähe erhalten Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin.

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