13. Oktober 2017

Tragehilfe, Tragetuch & Co.

So tragen Sie Ihr Baby richtig

Tragehilfe, Tragetuch & Co.
© giorgiomtb1/iStockphoto.com

Sie wünschen sich, dass Ihr Baby zufrieden und ausgeglichen ist und haben nichts gegen ein bisschen Fitness? Dann ist eine Tragehilfe das Richtige für Sie. Acht Tipps zum richtigen Tragen.

Fester Sitz

Gut gestützt kann Ihr Kind nicht in sich zusammensinken, Wirbelsäule und Kopf sind so optimal geschützt.

Froschhaltung

Die richtige Haltung während des Tragens ist die „Anhock-Spreiz-Stellung“: Babys Beine sind dabei angezogen (die Knie reichen dabei bis zum Nabel) und leicht gespreizt, die Füßchen schauen aus dem Tuch.

Schau mir in die Augen, Kleines

Tragen Sie Ihr Baby Bauch an Bauch, sodass es zu Ihnen schaut. Babys, die mit dem Gesicht nach vorne getragen werden, können sich nicht abwenden, wenn ihnen die Eindrücke zu viel werden. Außerdem ist in dieser Position keine richtig Beinchen-Stellung möglich. Wenn das Kind den Kopf selbst halten kann, darf es auch auf den Rücken der Eltern.

Haltung zeigen

Lassen Sie sich die richtige Tragetechnik am besten von einer Hebamme oder Trageberaterin zeigen. So können Sie sicher sein, dass Ihr Kind während des Tragens die richtige Haltung einnimmt und sie sich beide wohlfühlen.

Männersache

Tragen ist nicht nur was für Mütter. Auch für Männer kann es eine prima Methode sein, um die Vater-Kind-Bindung zu stärken.

Früh übt sich

Mit der richtigen Tragehilfe können Sie Ihr Baby von Geburt an tragen. Weil sich Ihre Muskulatur an das Gewicht langsam gewöhnen kann, beugen Sie damit auch Rückenschmerzen vor.

Grenzen kennen

Für Wanderungen, Einkäufe oder leichte Hausarbeiten ist die Tragehilfe perfekt. Doch es gibt Grenzen. Spaghetti kochen, joggen, eine Glühbirne eindrehen: Solche Dinge bitte nur ohne Baby erledigen.

Perfekte Kombination

Natürlich gibt es auch Situationen, in denen ein Kinderwagen besser ist. Viele Eltern haben deshalb beides – so ergänzen sich Tragehilfe und Kinderwagen optimal.

Verwendet ihr eine Tragehilfe für euer Baby?

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Eure Kommentare
  1. Johanna sagt:

    Kurz und knackig zusammengefasst. Wobei ich nach langer Beschäftigung mit dem Thema der Meinung bin, dass das oben beschriebene zwar richtig, aber nicht ausschließlich richtig ist. Z.B. nimmt ein Baby keinen Schaden, wenn es nicht perfekt angehockt ist – es sei denn, es hat bereits eine Hüftdysplasie. Auch nach vorne tragen kann man unter bestimmten Umständen mal machen.

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