Im richtigen Maße fördern

So werden Babys schlau

Euer Kind will lernen – von Anfang an. Mama und Papa haben die Aufgabe, ihrem Nachwuchs Anregungen fürs Lernen zu geben.

Liebe macht schlau

Störungen im Verhältnis zwischen Eltern und Kindern können zu biologischen Veränderungen im Gehirn führen. Die Gefühle von Babys haben also nach allem, was bekannt ist, einen dauerhaften Einfluss auf ihre soziale und geistige Entwicklung.

Lernstoff fürs Baby

  • Gesichter und Stimmen
  • Farben, Düfte
  • Finger- und Schaukelspiele
  • Hartes und Weiches
  • Rundes und Eckiges
  • Warmes und Kaltes

All dies bietet Babys neue Eindrücke und lässt ihr Gehirn reifen, vor allem wenn dabei mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen werden.

Aber: Zu viele schreiende Farben, zu viele Spielsachen, ständige Musikberieselung oder Fernseh-Geräusche, aber auch Eltern mit immer neuen Spiel-Ideen verwirren die Kleinen. Deshalb brauchen sie Schutz vor Reizüberflutung. Dazu gehört auch ein geregelter Tagesablauf mit festen Zeiten und Ritualen fürs Essen, Ausfahren, Schlafengehen.

Wiederholen nützt beim Lernen

Alles zu seiner Zeit: Lernforscher sprechen von sensiblen Phasen, in denen Kinder besonderes Interesse am Essen mit dem Löffel oder an der Funktion von Lichtschaltern zeigen. Gut, wenn Eltern diese Interessen und Vorlieben beobachten und darauf eingehen. Auch die ständigen Wiederholungen dürfen sie nicht beirren. Euer Kind möchte euch nicht ärgern, wenn es das Licht ein ums andere Mal an- und ausknipst; es braucht die Wiederholungen zum Lernen.

Macht Mut

Auch wenn das Kleine jammert und den bunten Ball nur unter größten Mühen erreichen kann: Statt ihm das Objekt der Begierde zuzurollen, begnügen Eltern sich besser mit Anteilnahme und Ermutigung. Klar: Unmögliches von dem Kleinen zu verlangen, wäre herzlos. Umgekehrt wäre es aber das Gegenteil von Förderung, nämlich Verwöhnung, ihm einfach alles abzunehmen.

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