Entwicklungskalender vom 1. bis zum 18. Monat

Nie mehr lernt ein Mensch so viel wie in den ersten Lebensmonaten. Vom ersten Lächeln zum ersten "Mama" – wir zeigen alle wichtigen Entwicklungsschritte des Babys Monat für Monat.

Entwicklungskalender

Was dein Baby mit 13 Monaten alles kann

Nun startet dein Kind mit Riesenschritten ins zweite Lebensjahr. Und das bedeutet vor allem: üben, üben, üben. Egal, ob es die ersten Schritte wagt, die ersten Silben spricht oder gezielt nach Dingen greift – alles wird so lange versucht, bis es klappt.

Jedes Kind hat sein individuelles Entwicklungs-Tempo

Mit 13 Monaten kann dein Kind in der Regel bereits frei stehen: Wenn du es an der Hand hälst, wird es versuchen, einige Schritte zu laufen. Außerdem entwickelt es sich zu einem regelrechten Nachahmungskünstler: Gesten wie Bitte, bitte oder Winke, winke etwa lernt es im Handumdrehen.

Aber denk bitte daran: Kein Kind ist wie das andere. Manche lernen sehr schnell laufen, tun sich vielleicht dafür mit dem Sprechen schwerer. Mach dir also keine Sorgen, wenn das gleichaltrige Kind der Freundin schon etwas weiter sein sollte. Dein Kleines hat seine ganz individuellen Phasen, in denen es Neues dazulernt.

Entwicklungsdaten aufschreiben

Mach dir Notizen über die Entwicklungsschritte deines Kindes: in welchem Monat kann es alleine stehen, wann sagt es zum ersten Mal Mama oder Papa, wann baut es seinen ersten Turm oder seit wann hört es aufmerksam einer Geräuschquelle zu. Trage die Termine zum Beispiel in ein schönes Notizbuch ein. Das ist nicht nur eine schöne Erinnerung für später, sondern kann auch bei Erkrankungen deines Kindes wichtig sein. Der Arzt hat so mehr Bewertungskriterien an der Hand, um eine genaue Diagnose zu stellen.

Schlafen wie ein Murmeltier

Tagsüber braucht dein Kind jetzt noch rund zwei Stunden Mittagsschlaf. Im besten Fall sollte es inzwischen nachts ganz durchschlummern. Es ist aber völlig normal, wenn ein Kind in diesem Alter noch ein- oder zweimal pro Nacht aufwacht. Damit dein Nachwuchs abends gern ins Bett geht, solltest du einen schönen Übergang vom Tag in die Nacht schaffen. Am besten geht das, wenn du dir eine halbe Stunde für die Schlafensvorbereitung nimmst. Dieses tägliche Ritual kann etwa so aussehen: Schließ mit deinem Kleinen auf dem Arm den Rollo, knipsen die Nachttischlampe an und sprich beim Ausziehen noch einmal durch, was tagsüber passiert ist. Mit dem Schmusetier im Arm bekommt das Kind dann noch eine Geschichte vorgelesen oder ihr hörst  zusammen ein Lied aus der Spieluhr. Ganz wichtig: Bitte drohe deinem Kind nie an, dass es als Strafe ins Bett geschickt wird. Denn sonst verbindet das Kleine das Zu-Bett-Gehen mit etwas Bedrohlichem.

Neuer Schwung für die Partnerschaft

Jetzt, wenn das Kind allmählich die Nächte ganz durchschläft, atmen viele Eltern auf. Denn auf Dauer ist es einfach anstrengend, nachts immer wieder aufzustehen oder gar einen kleinen Übernachtungsgast im Eltern-Schlafzimmer oder -Bett zu haben. Doch diese Durststrecke geht jetzt langsam vorbei – entdeckt eure Liebe neu!

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