PEKiP, Krabbelgruppe, Babyschwimmen

Erste Babykurse

Damit Babys klug fürs Leben werden, müssen Eltern keine komplizierten Lern- und Förderprogramme studieren, sondern vielmehr die natürliche Neugier ihres Kleinen ausnutzen.
Erste Kontakte zu anderen Familien knüpfen junge Eltern außerdem in Eltern-Kind-Gruppen.

Den besten Lehrer hat jedes Kind in sich selbst; es kommt mit unbändigem Willen und einer gehörigen Portion Ausdauer zur Welt. Eltern können ihr Baby beim Lernen aber auf natürliche Weise unterstützen.

Das richtige Lern-Futter

Im ersten Jahr ist ein Baby voll damit beschäftigt, den eigenen Körper und sein Zuhause kennen zu lernen. Alles bietet ihm neue Eindrücke: Stimmen, Farben, Düfte, die Gesichter der Eltern, ihre täglichen Arbeiten, Finger-, Schmuse- und Tobespiele, harte und weiche, runde und eckige Gegenstände und Stoffe. Eine entscheidende Hilfe beim Begreifen der Welt leistet Babys die Sprache. Gut ist deshalb, wenn Eltern alles, was ihr Kind erlebt, sprachlich begleiten, es zum Antworten einladen und seine eigenen Äußerungen – Lächeln, Gurren, Lallen und Schreien – liebevoll aufgreifen.
Viel Gelegenheit, mit ihren Eltern zu schmusen, sich nackt zu bewegen und Kontakt mit den anderen Zwergen aufzunehmen, haben die Kleinen in Gruppen, die nach dem Prager-Eltern-Kind-Programm (PEKiP) arbeiten. In PEKiP-Gruppen treffen sich sechs bis acht Erwachsene samt ihren Babys ab der vierten Lebenswoche. Infos gibt es bei PEKiP e.V. 

Babys Welt übersichtlich gestalten

Dazu gehört erstens ein Tagesablauf mit festen Zeiten und Ritualen etwa fürs Spielen, Wickeln, Schlafengehen... Dazu gehört zweitens der Schutz vor Reizüberflutung durch Lärm oder ständige Musikberieselung, zu viel Spielzeug und wechselnde Betreuer. Und dazu gehört drittens, dass die Eltern ihre Anregungen an die Aufnahmebereitschaft ihres Babys anpassen.

Was passiert in Baby-Kursen?

Eine Eltern-Kind- oder Krabbel-Gruppe könnt ihr mit eurem Baby ungefähr ab dem vierten bis sechsten Lebensmonat besuchen. Euer Kind bekommt durch das Spielen und Zusammensein mit anderen Kindern Entwicklungsanregungen. Ihr selber könnt euch mit anderen Müttern und Vätern über eure Erfahrungen oder Probleme austauschen, Kontakte und Spielanregungen sammeln. Angeboten werden solche Gruppen meist über Familienstützpunkte oder Kirchengemeinden, aber auch in Hebammenpraxen.

Auch einen Baby-Schwimm-Kurs könnt ihr jetzt zusammen mit eurem Nachwuchs besuchen. Dort erfährt es spielerisch das Element Wasser, sein Bewegungs- und Tastsinn wird gefördert. Fragt in euren Schwimmschulen und Familienhäusern nach speziellen Angeboten.

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