Weihnachts-Tipps

Erstes Weihnachten mit Baby: So vermeidet ihr Frust zum Fest

Viele Eltern packt beim ersten Weihnachten mit Kind ein wahrer Festtags-Ehrgeiz. Alles soll möglichst perfekt und unvergesslich werden, jetzt wo der Nachwuchs auf der Welt ist. Wir erklären, warum so schnell Festtags-Frust entstehen kann und geben euch sieben Tipps, damit es am Heiligen Abend besser läuft.

Genau so soll es an Weihnachten sein: Das Baby lacht vergnügt unterm geschmückten Baum.
© Foto: getty images/Valeriia Kuznetsova
Genau so soll es an Weihnachten sein: Das Baby lacht vergnügt unterm geschmückten Baum.

1. Erspart eurem Baby den Weihnachts-Trubel

Die ersten Monate mit Baby sind unglaublich schön, aber auch wahnsinnig anstrengend. Selbst wenn sich also zahlreiche Verwandte und Bekannte anmelden, um den neuen Nachwuchs beschenken zu dürfen, überlegt gut, mit wem ihr das Fest wirklich feiern möchtet. Denn Trubel, viele neue Menschen und möglicherweise gestresste Eltern können ein Baby schnell aus der Ruhe bringen. Ein Grund mehr, zum ersten Weihnachten keine Rundreise zu planen, sondern den Besuch – und zwar in überschaubarer Anzahl – zu Hause zu empfangen.

2. Ruhe- und Schlafpausen beibehalten

Besonders an diesen speziellen Tagen ist es wichtig, dem Kind soviel Routine wie möglich zu lassen. Nutzt die Ruhepausen des Kindes doch am besten selbst zum Relaxen und schaut euch einen schönen Weihnachtsfilm an.

3. Geschenke-Wahnsinn fürs Baby verhindern

Natürlich möchte jedes Familienmitglied dem Baby das schönste Geschenk bereiten. Damit die Gabenflut euch jedoch nicht komplett überrollt, lohnt sich eine Wunschliste. Die lässt sich bei Online-Babymärkten und anderen Plattformen auch ganz einfach digital anlegen.

4. Das Baby nicht in kratzige Motto-Kleidung stecken

Das Baby als Weihnachts-Elf oder Mini-Santa Claus zu verkleiden macht sich gut auf den Familienfotos. Klar, Motto-Kleidung ist total süß – aber sind diese Sets auch bequem? Checkt vorher, ob sie richtig passen, warm genug sind und nicht kratzen, damit der Abend nicht durch einen Fashion-Fauxpas und ein deshalb quengelndes Baby zunichte gemacht wird.

5. Keine Brei-Experimente am Heiligabend starten

Zur Feier des Tages gibt es Süßkartoffel-Entenbrei? Selbstgemacht natürlich? Bloß nicht! Die Chancen stehen gut, dass euer Mini das Menü-Experiment verschmäht und nach der bekannten Möhren-Pellkartoffel-Mischung verlangt. Kocht am besten in der Woche vor den Festtagen vor, damit ihr am Heiligen Abend nur noch auftauen müsst.

6. Gefahren erkennen

Euer Nachwuchs kann schon robben und zupacken? Dann ist die Weihnachtsdeko eine funkelnde Verlockung. Baumkugeln, lange Tischdecken und Kerzen können schnell problematisch werden. Es gibt aber tolle Alternativen: zum Beispiel unkaputtbare Weihnachtskugeln.

7. Muss das Baby wirklich mit in die Kirche?

Die Orgel spielt laut auf, es ist kühl, schummrig und viele fremde Gesichter laufen an eurem Baby vorbei. Der Weihnachtsgottesdienst könnte ihm Angst machen. Und ein quengelndes Baby stresst wiederum euch, wenn sein Weinen das gesamte Kirchenschiff durchdringt. Überlegt euch Alternativen: Vielleicht findet sich ein Babysitter aus der Familie oder ihr bleibt zu Hause und schaut euch einen der vielen TV-Gottesdienste an.

Autorin: Andrea Leim

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