Eltern-Umfrage

Meningokokken-Impfung – ja oder nein?

Ob Eltern ihre Kinder impfen lassen oder nicht, hängt stark von der Empfehlung des Kinderarztes ab. Das gilt auch für eine Impfung gegen Meningokokken.

Auch gegen Meningokokken B und weitere Gruppen impfen?

Immer wieder entstehen Diskussionen, ob Impfungen, die (bisher) nicht von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlen sind, überflüssig oder dennoch sinnvoll sind. So auch bei der Meningokokken-Impfung. Standardmäßig geimpft und von den Krankenkassen bezahlt, da von der Stiko empfohlen, wird nur gegen den Meningokokken C. Doch es gibt in Deutschland zwei weitere Impfungen gegen Meningokokken: Die B- und die ACWY-Impfung.

Kinder- und Jugendarzt Dr. Stephan von Landwüst erklärt: "Auch wenn die Fallzahlen sehr gering sind, können Meningokokken-Erkrankungen schnell lebensbedrohlich werden. Ich kläre in meiner Praxis umfassend darüber auf und viele Eltern entscheiden sich dann für die zusätzlich möglichen Impfungen."

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Bei der Impfentscheidung spielt der Kinderarzt eine wichtige Rolle

Das bestätigt auch eine Ipsos-Umfrage im Auftrag von GlaxoSmithKline vom Juni 2020. Deutschlandweit wurden 1000 Eltern zu Meningokokken-Impfungen befragt. Obwohl ein Großteil der Befragten die Wahrscheinlichkeit einer Meningokokken-Erkrankung mittelmäßig bis gering einschätzt, ziehen knapp 90 Prozent der befragten Eltern zusätzliche Impfungen in Betracht. Zwei Prozent gaben an, ihre Kinder gar nicht zu impfen.

Laut der Umfrage ist bei der Impfentscheidung die Empfehlung des Kinder- und Jugendarztes für die Hälfte der befragten Eltern in Deutschland am wichtigsten.

Quelle: GlaxoSmithKline, weitere Infos unter meningitis-bewegt.de

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