Nach dem Tod seiner Tochter Maximilia

TV-Arzt Dr. Johannes Wimmer: Nach Tod der Tochter wieder Papa geworden!

Im November 2020 starb die kleine Tochter von Dr. Johannes Wimmer und seiner Ehefrau Clara mit gerade mal neun Monaten an einem aggressiven Hirntumor. Nun wurde bekannt, dass der TV-Arzt erneut Vater werden würde. Wenig später folgte die große Überraschung: Das Baby ist schon da!

Dr. Wimmer ist erneut Papa geworden!

31. August 2021: Gerade erst hatte sich die Nachricht verbreitet – und auch wir berichteten hier –, dass der bekannte TV-Arzt Dr. Johannes Wimmer nach dem Verlust seiner Tochter Maximilia wieder Nachwuchs erwartet. Keine 24 Stunden später folgte dann die freudige Überraschung: Das Baby ist schon da! 

Am Montagabend zeigt der frischgebackene Papa auf Instagram erste Bilder mit seiner kleinen Tochter und schreibt dazu rührende Worte: "Wir umarmen das Leben und stellen uns vor, dass sich die Seelen von Maximilia und ihrer kleinen Schwester irgendwo auf dem Weg begegnet sind." Was für ein schöner Gedanke!

30. August 2021: Erst im vergangenen Jahr mussten Dr. Johannes Wimmer (38) und seine Ehefrau Clara (34) ihre kleine Tochter Maximilia gehen lassen. Ein unvorstellbarer Schmerz! Doch nun hat das Paar allen Grund zur Freude – es ist wieder ein Baby unterwegs! "Mein Vaterherz schlägt fröhlich und laut. Das Medizinerherz ist gespannt", verriert der TV-Doc gegenüber der Bild-Zeitung. Und offensichtlich war Clara bereits schwanger, als Maximilia noch bei ihnen weilte. "Ich habe im Kopf überschlagen, wann das neue kleine Leben entstanden ist. Wenn Clara jetzt schwanger ist, dann haben sich sie und Maxi ja die Klinke in die Hand gegeben", so Johannes Wimmer weiter. Ein schöner Gedanke, seiner Meinung nach, wenn man sich vorstelle, dass seine kleine Maxi ihrer Schwester noch "alles hier gezeigt hat, bevor sie weitergezogen ist."

Im November 2020 ist Maximilia von ihnen gegangen

"Unser Engel Maxi" – steht unter einem Foto, das Johannes Wimmer bei Instagram gepostet hat. Monatelang hatten Ärzte auf der Kinderkrebs-Station des Universitätsklinikums UKE in Hamburg um das Leben des krebskranken Mädchens gekämpft. Am frühen Samstagmorgen (21. November 2020) hat die Kleine den Kampf gegen den Hirntumor nun verloren. 

Der TV-Arzt und seine Frau wussten, dass die kleine Maximilia nicht überleben würde. Als die Ärzte im Krankenhaus nichts mehr für sie tun konnten, holten sie die Kleine nach Hause, um die letzten Monate, Wochen und Stunden gemeinsam verbringen zu können. "Unsere gesamte Familie konnte in Ruhe und Frieden Abschied nehmen", sagte er in einem Interview mit der "Bild am Sonntag". "Maximilia hat sich im Schlaf, geborgen und umsorgt in unserem Bett, auf die Reise zu den Sternen begeben." Dr. Johannes Wimmer sagte zudem, dass er die ganze Nacht über ihre Hand gehalten habe – als er aufwachte, war sie tot. "Sie hat ihr kleines, geliebtes Leben vollendet und wir werden sie in schönster Erinnerung behalten. Es war ein Leben voller Liebe und Lachen, beides werden wir versuchen, auch für uns in dieser schweren Zeit zu bewahren." 

Am Nachmittag hat die Familie bereits im engsten Kreis Abschied genommen. Es wurden Kerzen ans Fenster gestellt und es lief Jazzmusik. "Die hörte Maximilia abends immer zum Einschlafen", so Dr. Wimmer. 

Johannes Wimmer: "Uns bleiben wundervolle Erinnerungen mit ihr"

"Wir hatten noch so viel vor, wollten so viel mit ihr erleben, das bleibt uns verwehrt – aber uns bleiben wundervolle Erinnerungen mit ihr", wird der Vater weiter ztiert. "Der Krebs mag ihr das Leben genommen haben, aber wir werden dem Krebs zeigen, dass er nicht gesiegt hat."

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Nach vielen langen Wochen liegt nun ein Weg trauriger Gewissheit vor uns. Dieser Weg ist allerdings auch eine Reise, in der wir Maximilia nah bei uns haben können. Die Frage wie lange diese Reise dauern wird, können uns die Ärzte nicht genau beantworten. Wir haben uns somit für unsere kleine Astronautin zunächst einmal als Reiseziel den Mars ausgesucht, zu dem man ja ein paar Monate braucht. Ich habe es mehrfach gesagt und geschrieben, doch kann ich es nicht genug betonen: Danke, für jedes kleine Wort, jedes kleine Lächeln und die vielen Wünsche die uns erreichen. Auch wenn sie den Weg, den wir gehen müssen nicht ändern, so ändern sie doch wie wir ihn gehen.

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