Traurige Gewissheit

TV-Arzt Dr Wimmer: Tochter Maximilia wird nicht überleben

Sie ist erst ein Dreivierteljahr alt. Die kleine Maximilia, Tochter des bekannten TV-Arztes Dr. Johannes Wimmer, lag seit mehreren Wochen auf der Krebsstation des UKE in Hamburg. Nun steht fest: Die Kleine wird nicht überleben ...

Wimmer war sichtlich berührt, als er in der "NDR Talk Show" Ende August über seine schwer kranke Tochter Maximilia sprach, die in der Kinderonkologie im Universitäts-Klinikum Eppendorf um ihr Leben kämpfte. Die Kleine leidet an einem Hirntumor und lag wochenlang auf der Intensivstation. Nun steht fest: Maximilia hat nicht mehr lange zu leben.

"Unsere Reise mit Maximilia geht zu Ende"

Wenige Wochen ist es nun her: TV-Arzt Dr. Johannes Wimmer bedankte sich im Fernsehen öffentlich für die große Anteilnahme, die er und seine Familie von außen durch seine Fans über Social Media erfuhren. Auch auf Instagram schrieb der 37-Jährige: "Ich habe all die wundervollen Nachrichten, Kommentare und Briefe gelesen und danke Euch allen für Eure Gedanken und Worte. (...) Ich bin tief berührt und wüsste nicht, wo ich anfangen soll".

Zum Zustand seiner Tochter äußerte sich der Familienvater, der noch zwei weitere Kinder hat, damals zurückhaltend. Er machte aber schon dort deutlich, dass die Kleine weit entfernt gewesen sei, eine Chemotherapie beginnen zu können. Mit Blick auf ähnliche Krankheiten seien die Überlebenschancen schon zu jenem Zeitpunkt für ein Baby diesen Alters gering gewesen.

Nun gibt es traurige Gewissheit. Die kleine Maximilia wird ihre Krankheit nicht überleben. Gegenüber der Bild-Zeitung äußerte sich Johannes Wimmer wie folgt: "Wir müssen uns damit abfinden, unsere Reise mit Maximilia geht zu Ende. Mit jedem Tag wird die Bindung zum Kind stärker, und doch wissen wir: es ist bald vorbei."

Maximilia ist nun zu Hause im Kreise ihrer Familie. Ihre letzten Wochen möchten die Eltern mit ihr gemeinsam verbringen, ihr so viel Geborgenheit und Liebe schenken, wie irgend möglich. Wir wünschen Familie Wimmer viel Kraft und noch möglichst viele schöne Momente mit der kleinen Maximilia.

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Nach vielen langen Wochen liegt nun ein Weg trauriger Gewissheit vor uns. Dieser Weg ist allerdings auch eine Reise, in der wir Maximilia nah bei uns haben können. Die Frage wie lange diese Reise dauern wird, können uns die Ärzte nicht genau beantworten. Wir haben uns somit für unsere kleine Astronautin zunächst einmal als Reiseziel den Mars ausgesucht, zu dem man ja ein paar Monate braucht. Ich habe es mehrfach gesagt und geschrieben, doch kann ich es nicht genug betonen: Danke, für jedes kleine Wort, jedes kleine Lächeln und die vielen Wünsche die uns erreichen. Auch wenn sie den Weg, den wir gehen müssen nicht ändern, so ändern sie doch wie wir ihn gehen.

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