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Wenn die Temperatur sprunghaft ansteigt

Was tun bei einem Fieberkrampf?

Ein kleiner Infekt kann schon ausreichen, dass die Körpertemperatur bei Kindern sprunghaft ansteigt. Die Folge: ein Fieberkrampf. Das können Eltern tun.

Der Blick wird leer, der kleine Körper schlaff, die Muskeln zucken. Ein Fieberkrampf sieht furchtbar aus, aber: „Herzschlag, Atmung und alle Organe arbeiten die ganze Zeit normal weiter“, beruhigt Dr. Gerhard Veits, Kinderarzt aus Wiesloch. Ein kleiner Infekt kann schon ausreichen, dass die Körpertemperatur bei Kindern sprunghaft ansteigt: Das Gehirn fährt für Minuten herunter, der Körper krampft.

So reagieren Eltern richtig

  • Das Kind hinlegen: Auf eine Krabbeldecke auf dem Boden, der Hinterkopf soll weich liegen.
  • Den Mund frei machen: Schnuller herausnehmen, nichts zu trinken geben.
  • Fieber senken: Body oder Hemd hochschieben, die Haut mit einem kalten Waschlappen kühlen. Wenn möglich, warme Sachen ausziehen, bevor das Krampfen beginnt.
  • Auf die Uhr schauen: Nach zwei bis drei Minuten ebbt ein Fieberkrampf normalerweise ab. Das Kind ist zwar erschöpft, braucht aber keine Behandlung.</li>

Dauert ein Anfall länger als sechs Minuten (sehr selten): bitte den Notarzt rufen. Zum Kinderarzt sollten Eltern, wenn das Kind jünger als zwei Jahre ist oder zum ersten Mal krampft.

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