7. März 2017

Wenn Babys erste Zähnchen kommen

Zahnen – das hilft gegen die Beschwerden

Wenn Babys erste Zähnchen kommen
© HannamariaH/iStockphoto.com

Rote Bäckchen, Unruhe, vielleicht Fieber – viele Baby leiden, wenn die ersten Zähnchen durchbrechen. Kinderzahnärztin Dr. Katharina Kaul gibt Tipps gegen Beschwerden und für die richtige Pflege.

Mein Baby kaut auf allem herum – auch auf harten Gegenständen. Tut das beim Zahnen nicht weh?

„Nein, im Gegenteil. Beim Kauen wird Druck auf das Zahnfleisch ausgeübt. Und der wirkt wie eine Massage.“

Kann ich meinem Kind harte Brotrinde zum Kauen geben?

„Grundsätzlich ja. Aber wichtig ist es, dass Sie bei Ihrem Kind bleiben und aufpassen, dass es sich nicht verschluckt.“

Helfen Veilchenwurzeln beim Zahnen?

„Sie sollen den gleichen Zweck erfüllen wie Beißringe oder feuchte Waschlappen, auf denen das Baby herumkaut. Veilchenwurzeln müssen unbedingt regelmäßig ausgekocht werden, damit sich keine Keime darauf absetzen.“

Kann es auch zu Zahnkrämpfen kommen?

„Zahnkrämpfe gibt es nicht. Es handelt sich um einen Mythos, der wissenschaftlich nicht belegt ist.“
EDIT: Bei den sogenannten Zahnkrämpfen handelt es sich in der Regel um Fieberkrämpfe. Wie Eltern dabei richtig reagieren, lesen Sie hier!

Ab wann muss ich Babys Zähne putzen?

„Sobald das erste Zähnchen durchgebrochen ist, und zwar mit einer Babyzahnbürste und einem kleinen Klecks Kinderzahnpasta mit 500 ppm Fluorid“, erklärt Dr. Katharina Kaul. „Wichtig: bis zum zweiten Geburtstag nur einmal täglich Zahnpasta mit Fluorid verwenden.“

Als mein Kind die ersten Zähnchen bekam, hat es sehr gelitten. Ich denke nun schon mit Schrecken an die nächsten…

Keine Sorge, Probleme bereiten in der Regel nur die ersten Zähne. Alle weiteren kommen meist leichter und schmerzloser. Erst bei den Backenzähnen kann es wieder etwas unangenehmer werden. Aber bis dahin haben Sie und Ihr Baby noch eine lange Verschnaufpause.

Mythen rund ums Zahnen

Die ersten Zähnchen kommen: Jetzt sollte die Mutter abstillen, der erste Brei muss her und an Schlafen ist nachts nicht mehr zu denken. Stimmt das überhaupt? Wir haben uns fünf typische Mythen rund ums Zahnen angeschaut und überprüft, was da wirklich dran ist.

Ein Kommentar

  1. Isabella sagt:

    Also ich muss ehrlich sagen, dass es einen Zahnkrampf tatsächlich gibt. Nur dabei handelt es sich um eine Epilepsie Art wobei das Kind sehr dolle fiebert. Haben wir nämlich nun und es wurde in der Uni-Klinik bestätigt.

    Bei uns ist es gerade so, dass 5 Zähne auf einmal kommen. Alle sind gleich weit. Das wünsche ich keinem anderen Kind oder Elternteile. Meine Tochter ist nun 7 1/2 Monate jung.

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