Probleme beim Trinken

Zungenbändchen schon bei Babys operieren?

Ist das Zungenbändchen zu kurz, kann das zu Problemen beim Stillen und Sprechenlernen führen. Wann eine Operation notwendig ist.

Das Zungenbändchen verbindet die Zunge mit dem Mundboden. Ist diese kleine Hautfalte verkürzt, ist die Zunge in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Und das kann möglicherweise zu Schwierigkeiten beim Saugen, Schlucken oder später auch beim Sprechenlernen führen.

Zungenbändchen durchtrennen: Wann ist das nötig?

Normalerweise werden verkürzte Zungenbändchen erst eingeschnitten, wenn die Kinder etwa zwei Jahre alt sind. Einige Kinderärzte durchtrennen das Häutchen aber, sobald eine Verkürzung festgestellt wurde. Hat das Baby tatsächlich Probleme beim Trinken, muss der kleine Eingriff natürlich sofort gemacht werden.
Die Frage, ob eine Narkose notwendig ist oder nicht, beantworten Ärzte unterschiedlich. Der Schnitt ist sehr schnell gemacht und blutet in der Regel auch nicht, sodass die meisten Kinder keine Betäubung benötigen.
Übrigens ergab eine Studie der Universität in Cincinatti/USA, dass 16 Prozent aller Babys mit Stillproblemen unter einem verkürzten Zungebändchen leiden.

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