12. Februar 2018

Kindernamen mit dem Anfangsbuchstaben 'E' ganz vorne

Die Trendnamen 2018

Marie, Maximilian und Sophie ganz vorne
© Artazum and Iriana Shiyan/Shutterstock.com

Die Sieger der beliebtesten Vornamen 2017 heißen Emma und Ben. Bei den Jungen ist das keine Überraschung. Seit 2011 steht Ben unangefochten an der Spitze. Es sind zwar viele altbekannte auf den vorderen Plätzen, aber es gibt auch Überraschungen.

Bei den Jungen ist Paul nicht mehr so beliebt wie im Vorjahr. Er rutscht vom zweiten auf den vierten Platz. Bei den Mädchen stehen wie im Vorjahr Emma, Hanna bzw. Hannah, Mia und Sophia bzw. Sofia an der Spitze.

Die Aufsteiger und die Absteiger

Die größten Gewinner bei den Jungennamen sind vor allem traditionelle Namen wie Emil, Karl, Anton, Oskar und Max. Auch Leon ist bei jungen Eltern beliebter geworden. Er belegt nach Jonas Platz drei der häufigsten Vornamen. Elias hingegen schafft es nur noch auf Platz sieben.
Bei den Mädchen scheinen vor allem Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben E stark im Kommen zu sein. So sind Emma, Emilia, Emily bzw. Emelie und Ella vorne mit dabei.

Die 10 beliebtesten Vornamen

Platz Jungen Anteil aller Jungennamen Top 10 2016 Mädchen Anteil aller Mädchennamen Top 10 2016

1

Ben

2,12%

1

Emma

2,08%

2

2

Jonas

1,69%

3

Hanna(h)

1,90%

4

3

Leon

1,60%

5

Mia

1,87%

1

4

Paul

1,59%

2

Sophia / Sofia

1,82%

3

5

Finn / Fynn

1,51%

6

Emilia

1,76%

5

6

Noah

1,49%

7

Lina

1,48%

9

7

Elias

1,47%

4

Anna

1,39%

6

8

Luis / Louis

1,44%

8

Marie

1,32%

7

9

Felix

1,44%

10

Mila

1,30%

8

10

Lukas / Lucas

1,35%

9

Lea(h)

1,28%

10

Quelle: www.beliebte-vornamen.de/jahrgang/j2017

Motte und Libelle

Bei exotischen Namenswünschen der Eltern können die Standesämter ein Gutachten der GfdS-Sprachforscher anfordern. Grünes Licht gaben die Experten in diesem Jahr unter anderem für Mecky, Lovely, Eleyson, Libelle und Zabel. Abgelehnt haben sie dagegen Lucifer, Ohlove, vom Meer, Batman oder Motte. Die Begründung: Für Mecky als Vornamen gibt es Belege in Büchern und Datenbanken. Zabel sei eine Ableitung von Sabel, einem althergebrachten Namen.

Nachnamen als Vornamen

Manche Eltern wollen den Nachnamen von Vater oder Mutter als Vornamen eintragen lassen – wenn dieser unterschiedlich ist. Auch wenn die Familie damit Gemeinsamkeit demonstrieren will, ist dies für Sprachexperten ein No-Go. So wurde 2017 abgelehnt, dass ein Kind mit Zweitnamen „Rabowski“ heißen darf. Für alle Kinder einer Familie gilt per Gesetz, dass sie entweder den Nachnamen der Mutter oder des Vaters tragen müssen – den sogenannten Familiennamen.

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Eure Kommentare
  1. grisu66 sagt:

    Aber lieber eine dritte Marie in der Klasse ,als ein Kind mit einen Namen der einen zum weinen bringt.

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