Babys Schlafrythmus

Später ins Bett – dafür morgens später wach?

Ihr lasst euer Baby ausnahmsweise zwei Stunden länger auf, damit ihr am nächsten Tag ausschlafen dürft? Könnt ihr gerne versuchen! Aber: Bei den wenigsten Kindern geht dieser Plan auf. Ein Kinderarzt erklärt das Phänomen.

Spät ins Bett – trotzdem schläft unser Baby nicht länger. Warum?

Die Erklärung für dieses Frühaufsteher-Phänomen ist recht einleuchtend: "Säuglinge und Kleinkinder bauen keine Schlafschuld auf. Das heißt: Sie holen verpasste Stunden in der Regel nicht nach", so der bekannte Kinderarzt Dr. Herbert Renz-Polster. "Sie sind sogenannte Lerchen und wachen morgens früh auf, auch wenn sie spät hingelegt werden", ergänzt Schlafmediziner Dr. Frank Kirchhoff.

Wird das irgendwann anders?

Ja, es gibt Hoffnung für alle Langschläfer-Eltern: Ab dem Kindergartenalter können Kinder langsam den aufgestauten Schlafbedarf abtragen. Jugendliche werden sogar häufig zu Eulen und haben morgens richtige Probleme, aus dem Bett zu kommen – doch das ist eine andere Geschichte ...

Regelmäßigkeit hilft auch beim Schlafen

Wer langfristig den Schlafrythmus seinen Kindes verändern möchte, sollte mit kleinen Intervallen beginnen: Jeden Abend das Kleine ein paar Minuten später zu Bett bringen. So kann sich euer Kind ganz langsam an die Veränderungen anpassen – und wird irgendwann auch morgens etwas länger schlafen. Dieser Tipp hilft zum Beispiel auch bei der Zeitumstellung

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