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Matratzenball

Damit Babys gut schlafen, braucht es das richtige Umfeld

Während gerade frischgebackene Eltern zu wenig davon bekommen, kriegt ihr Nachwuchs davon gar nicht genug: Schlaf. Warum Babys so viel schlummern und wie man das Schlafumfeld, vor allem mit Blick auf die Wahl der richtigen Matratze, kindgerecht gestaltet, erzählen wir euch hier.

Kathrins Augenringe reichen gefühlt inzwischen bis zu den Knien. Ihr Sohn Luca ist gerade vier Monate alt – und hält sie jede Nacht wach. "Luca meldet sich lautstark alle drei bis vier Stunden. Und da ich stille, muss ich ran, während sich Papa noch mal im Bett umdreht. Mir kommt’s absolut nicht so vor, als würde Luca die meiste Zeit verschlafen." Ist aber so! Sage und schreibe 16 bis 18 Stunden verbringt ein Säugling in den ersten Lebensmonaten im Land der Träume. Zum Vergleich: Erwachsene kommen gerade mal mit halb so viel Schlaf aus. Und: Sie schlafen (im Optimalfall) durch, während die Kleinen bis zu sechsmal aufwachen. Umso wichtiger ist dabei also, dass Baby die richtige Umgebung für den anfangs noch sehr unruhigen Schlaf bekommt. Dabei spielt die Wahl des geeigneten Equipments natürlich eine große Rolle. Der zentrale Punkt dabei: die Matratze!

Was muss eine Matratze können?

Es gibt einige wichtige Eigenschaften, die eine solche Matratze definitiv innehaben sollte. Unter anderem sind Aspekte wie ein hochwertiger elastischer Kern, eine gute Belüftung sowie eine passende Materialzusammensetzung bei der Anschaffung zu beachten. Hier ist beispielsweise die "Airwell 200" von "Paidi" zu nennen, die diese Eigenschaften aufweist. Die Airwell ist für Allergiker geeignet und hat einen teilbaren Matratzenbezug, was ebenfalls zwei große Pluspunkte darstellt.

Allgemein ist zu sagen, dass gerade Kindermatratzen Qualtitätssiegel in mehreren Bereichen wie Schadstoffprüfungen aufweisen sollten, da die Gesundheit der ganz Kleinen auf dem Spiel steht und mögliche Risiken mit ein paar genauen Blicken bereits beim Kauf ausgeschlossen werden könnten. 

Babys lieben Rituale

Fakt ist: Säuglinge unterscheiden nicht zwischen Tag und Nacht. Erst nach etwa einem halben Jahr – manche Kinder sogar erst nach drei Jahren – gewöhnen sich die Kleinen an einen einigermaßen geregelten Tag-/Nacht-Rhythmus. Die Eltern können ihnen dabei helfen, "indem sie einen geregelten Tagesablauf nach möglichst gleichem Schema konsequent beibehalten und nicht täglich Aktivitäten wechseln", sagt Hildegard Jorch, Mitglied des EU-Gremiums "Risiken in der Schlafumgebung von Babys und Kleinkindern". "Je kleiner die Kinder sind, desto mehr orientieren sie sich an wiederkehrenden Ritualen, dazu gehören auch solche fürs Zubettgehen wie eine Gutenachtgeschichte oder ein Schlaflied."

Tagsüber darf Action herrschen, während es Eltern beim nächtlichen Stillen und Windelnwechseln besser ruhig angehen lassen sollten. Was aber, wenn sich der Nachwuchs nachts partout nicht beruhigen will? "Eltern müssen zunächst herausfinden, was ihrem Kind fehlt", sagt Schlafforscher Professor Jürgen Zulley. "Hat es Hunger, muss es gewickelt werden oder fühlt es sich unwohl, weil ihm zu warm oder zu kalt ist? Oft liegen Schlafstörungen von Babys vermeidbare Ursachen wie ein warmes Raumklima oder eine unbequeme Unterlage wie eine zu harte Matratze zugrunde." Scheiden diese Ursachen aus, und schreit das Kind weiter, empfiehlt der Experte, das Baby sanft in den Armen zu wiegen, leise zu singen oder laute "Sch-Sch-Sch"-Laute von sich zu geben – das ahmt die Geräusche im Mutterleib nach.
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Traumhafte Umgebung

Damit der Nachwuchs sicher schlafen und träumen kann, muss das Schlafumfeld stimmen:

  • Anfangs schlummern Babys am besten in einer Wiege oder in einem Stubenwagen. Ab etwa dem sechsten Monat ist es dann an der Zeit für ein eigenes Bett.
  • Ein Nachtlicht sorgt dafür, dass sich die Kleinen nicht allein fühlen.
  • Decken, Kissen, Kuscheltiere etc. haben in Babys Bettchen nichts verloren – sie können auf sein Gesicht rutschen und es beim Atmen behindern.
  • Ein gut sitzender Schlafsack kann vom Kind nicht weggestrampelt werden.
  • Die richtige Schlafposition: auf dem Rücken.
  • Eine Raumtemperatur von 18 Grad ist ideal; das Zimmer vor dem Zubettbringen gut lüften.
  • Ob aus Naturlatex, Schaumstoff oder Kokos: Die Matratze sollte nicht zu weich sein und den Körper gut stützen. Zudem sind gute Lüftungseigenschaften sowie ein Test auf Schadstoffe sowie Hautverträglichkeit ein Muss. Die Wahl des richtigen Produktes ist hier besonders wichtig.

Sicheres "Gewackel" durch starke Kante und stabilen Kern

Als weiteres Beispiel für eine geeignete Kindermatratze möchten wir euch die "Airkiss" von Träumeland nennen. Diese unterscheidet sich vor allem durch die von der Norm (meist elf Zentimeter) abweichende Höhe von 14 Zentimetern, welche der durchaus empfindliche Wirbelsäule des kleinen Schläfers zusätzlichen Schutz geben soll. Ausgestattet ist sie mit Belüftungskanälen, die sich auch in der extra verstärkten Sicherheitskante befinden. Letztere sorgt für Stabilität und sichert das Kind bei seinen noch wackeligen Schritten vor dem Wegknicken. Ebenso wie ein passender Matratzenkern, der das sichere Zentrum der Matratze bilden sollte.

Diesen Spagat zwischen Elastizität und Stabilität muss eine gute Kindermatratze leisten. Weich und nachgiebig für den – hoffentlich – tiefen Schlaf, sicher und fest für mögliche erste Spaziergänge. Natürlich sind hier die Ansprüche hoch...müssen sie aber auch sein. Auf diese Kriterien solltet ihr beim Matratzenklauf daher auf jeden Fall achten. 

Wachsen, reifen, lernen

Während der Nachwuchs selig schlummert, läuft sein kleiner Körper auf Hochtouren. Der Schlaf ist nämlich ein äußerst aktiver Zustand. "Babys werden täglich mit vielen neuen und aufregenden Eindrücken in ihrer Umwelt konfrontiert, die sie während des Schlafs verarbeiten. Erfahrungen und Gelerntes werden im Schlaf im Gedächtnis durch Wiederholung und Überprüfung verankert", erklärt Professor Zulley. Außerdem wird das Wachstumshormon fast ausschließlich während des Schlafens ausgeschüttet – Babys wachsen und lernen quasi im Schlaf. Besonders aktiv ist das kindliche Gehirn während der Traumschlafphase.

Der sogenannte Rapid-Eye-Movement-Schlaf macht etwa die Hälfte von Babys Schlafenszeit aus und ist für die Ausreifung des Gehirns sehr wichtig. Professor Zulley: "Das Schlafverhalten von Babys und Kleinkindern kann individuell sehr unterschiedlich sein. Stressen Sie sich also nicht, wenn es mit dem Schlafen nicht sofort gut klappt. Jedes Kind ist anders!" Um den Kleinen dabei jedoch die bestmögliche Unterstützung zu geben, solltet ihr zu einer hochwertigen Matratze greifen, die eurem Kind perfekten Liege- und Schlafkomfort bietet. Auf der richtigen Unterlage gebettet, können anstregende Tage voller neuer Eindrücke von Baby hervorragend verarbeitet werden.

Lernen im Schlaf

Damit ihr euer Kind beim Lernen also gut wie möglich unterstützt, schafft ihm die bestmögliche Schlafumgebung. Wenn das Kleine sich bei seinen alltäglichen  Nickerchen wohlfühlt, ist es für die Speicherung und Verarbeitung von Informationen absolut fördernd. Mit der "Airwell 400", ebenfalls von der Firma Paidi, sind diese Voraussetzungen gegeben. Sie bietet neben großer Elastizität zeitgleich genügend Sicherheit und Komfort damit euer Kind die anstrengenden Lern-Phasen optimal verarbeiten kann.

Nachweis: Aus Untersuchungen geht hervor, dass Kinder, die nach lernspezifischen Lektionen einen kurzen Mittagsschlaf von einer halben Stunde abhielten, eine deutlich höhere Hirnaktivität aufwiesen, als jene, die danach wach blieben. Das eben Gesehene oder Gehörte wurde also direkt vom kleinen Gehirn in Reizverknüpfungen umgewandelt und so das Einprägen vorangebracht. 

Was uns das sagt: Schlaf ist also nicht nur für die Entspannung nach einem ereignisreichen Tag wichtig, sondern bildet auch die Grundlage für diverse Lernprozesse. Damit dies so gut wie möglich geschehen kann, ist die Wahl der richtigen Matratze eine in unserer Macht liegende Maßnahme, mit der wir unsere Kinder beim Lernen untersützen können.

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Unsere Experten

Professor Dr. Jürgen Zulley, Schlafforscher Universität Regensburg, www.zulley.de

Hildegard Jorch, Präsidentin der Gemeinsamen Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod (GEPS) und Mitglied des EU-Gremiums "Risiken in der Schlafumgebung von Babys und Kleinkindern", www.geps.de

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