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Sommer- und Winterzeit

So fällt deinem Kind die Zeitumstellung leichter

Zwei Mal im Jahr werden die Uhren umgestellt. Gerade für Babys und kleine Kinder kann sich der veränderte Schlafrhythmus wie ein Mini-Jetlag anfühlen. Wir zeigen, was dagegen hilft.

Jedes Jahr aufs Neue wird die Zeitumstellumg diskutiert. In der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober 2019 ist es nun also wieder soweit: Die Uhren werden von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt und wir können eine Stunde länger schlafen. Das klingt zunächst ganz gut, wer aber Kinder hat, sieht der Zeitumstellung meistens nicht so gelassen entgegen. Denn gerade Babys und kleine Kinder haben häufig noch keinen gefestigten Schlaf-Wach-Rhythmus. Schwankungen – und sei es nur eine Stunde – bringen den empfindlichen Schlaf leicht durcheinander. 

Die Herausforderungen der Sommer- und Winterzeit

In der Winterzeit liegt das Problem darin, dass der Nachwuchs schon vor der eigentlichen Schlafenszeit müde wird. Wenn das Kind bislang um 19 Uhr ins Bett gegangen ist, zeigt die Uhr nun aber erst 18 Uhr. Eltern müssen ihre Kids dann wachhalten – und mit ein bisschen Pech sind die dann irgendwann so überdreht, dass ans Schlafengehen nicht mehr zu denken ist. Nach und nach kann das zu einem Schlafdefizit führen, und die Folgen eines übermüdeten Kindes kennen viele Eltern leider nur allzu gut. 

Bei der Zeitumstellung im Frühjahr werden die Uhren nachts eine Stunde vorgestellt. Kinder wachen dann eventuell später auf und Eltern freuen sich über eine Extrastunde Schlaf. Aber auch hier kann es am Abend Probleme geben: Das Kind liegt zwar zur gewohnten Zeit im Bett, kann aber vermutlich noch nicht einschlafen, da die innere Uhr sagt, dass es noch zu früh ist. Auch hier reagieren viele Kinder durch den Schlafmangel häufig quengelig und sind gereizt. 

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Was Schlafexperten zur Zeitumstellung raten

​​Meistens dauert es eine Woche, bis sich der Nachwuchs an den neuen Tag-und Nacht-Rhythmus gewöhnt hat. Eltern können aber einiges tun, um ihren Kindern die Umstellung zu erleichtern:  

  • Morgens viel Licht in das Kinderzimmer hereinlassen, abends das Zimmer gut abdunkeln.
  • Die Kinder viel draußen spielen lassen – das macht müde. 
  • Wenn Kinder schon recht feste Schlafenszeiten haben, sollte man möglichst schon eine Woche vor der Zeitumstellung langsam anfangen, die Kids ein wenig früher oder später zu Bett zu bringen.
  • Bei der Umstellung auf die Winterzeit sollten Eltern versuchen, die Kinder am Tag der Zeitumstellung abends möglichst wach zu halten, damit sie morgens nicht zu früh wach sind, sondern ein wenig länger schlafen können. 
  • Bei der Umstellung auf die Sommerzeit sollten Eltern ihre Kids am Tag der Zeitumstellung hingegen morgens nicht länger schlafen lassen. Dadurch ist der Nachwuchs abends so müde, dass er nach der alten Zeit ein wenig früher ins Bett gehen kann.

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