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Challenge accepted: Wie wir das Selbstwertgefühl unserer Kinder stärken

Zwischen vermeintlichen Schönheitsidealen und Selfies hat es ein gesundes Selbstwertgefühl zum Teil ganz schön schwer. Vor allem Kinder geraten schnell ins Strudeln. Tipps und Challenges, wie wir Selflove leben und unseren Kindern mitgeben, findet ihr hier.

Im Alltag leben wir unseren Kindern unsere Einstellung zu Körperwahrnehmung und Schönheitsidealen – oft auch unbewusst – vor.
© Foto: Getty Images/Mariana Alija_Moment
Im Alltag leben wir unseren Kindern unsere Einstellung zu Körperwahrnehmung und Schönheitsidealen – oft auch unbewusst – vor.

SELFLOVE. Mmh ja, Selfcare und Achtsamkeit müssten wir auch mal wieder mehr Beachtung schenken. Im Alltagstrubel gehen uns gute Vorsätze dann doch manchmal schnell wieder flöten. Leider. Denn als Eltern tragen wir nicht "nur" die Verantwortung für uns, sondern auch für unseren Nachwuchs. Wir wollen mit gutem Vorbild vorangehen und ihnen alles mit auf den Weg geben, damit sie ein gesundes Selbstbewusstsein aufbauen können. Und das schon in jungen Jahren, denn wie wir Eltern nur allzu gut wissen: Die Minis kriegen meistens schon mehr mit, als man denken würde! Nur wie gehen wir das Thema an und mit der großen Verantwortung um?

Genau dafür hat Dove für Mamas und Papas – eigentlich für die ganze Familie – einen Leitfaden mit Expert*innen entwickelt. Hier findet ihr Inspirationen, wie ihr mit euren Kids oder in ihrem Beisein über Themen wie Körperbewusstsein, Schönheitsverständnis oder mit euren Teenagern über soziale Medien und Mobbing sprechen könnt und ihnen einen friedvollen Umgang mit sich und anderen mitgebt. Beim Durchstöbern haben wir Tipps, Checklisten und kleine Challenges entdeckt, die sich gut in den Alltag integrieren lassen. Einen kleinen Vorgeschmack haben wir euch hier zusammengestellt! Viel Spaß und LOVE YOURSELF :-) 

Challenge: Positive Gespräche für mehr Body Love

"Du siehst toll aus! Hast du abgenommen?" oder "Meine Haut ist zurzeit eine Katastrophe!" – Sätze, die uns beim Small Talk schnell von den Lippen gehen. Wenn unsere Kinder Gespräche wie diese mitbekommen, können sie daraus mitnehmen, dass ein bestimmtes Aussehen von Natur aus "schlecht" ist und eine Änderung des Aussehens (z. B. Abnehmen, reine Haut) erstrebenswert – auch wenn es gar nicht um sie selbst geht. Oh no! Das ist überhaupt nicht das, was wir den Kids vermitteln wollen. "Worte können einen großen Einfluss auf unser Selbstwertgefühl haben, und wenn wir ständig negativ über unseren Körper sprechen, kann dies die Vorstellung bestärken, dass es nur eine Art von Körperform gibt, die schön ist. Es ist ein Muster, das wir überwinden müssen, wenn wir wollen, dass unsere Kinder zu Erwachsenen werden, die selbstsicher mit ihren Körpern umgehen", sagt Körperbild-Expertin Jess Weiner.

In den Checklisten finden wir diese und weitere Anreize, wie es besser geht. Zum Beispiel:

  • Testet die 1-Woche-Challenge: Versucht, eine Woche lang ohne Body Talk und andere negative Selbstkritik zu verbringen.

  • Schafft Möglichkeiten zur Wertschätzung eures Körpers: Gebt eurem Kind immer wieder Anlässe, die es dazu inspirieren, seinen Körper für das wertzuschätzen, was er kann, anstatt dafür, wie er aussieht. Zum Beispiel: "Meine starken Beine lassen mich alle Spielsachen aufheben, die du auf dem Boden liegen gelassen hast." Das zeigt deine eigene Akzeptanz für deinen Körper!

  • Vermeidet es, eurem Kind Komplimente für sein Aussehen zu machen. Konzentriert euch lieber auf andere Qualitäten und Talente abseits von Äußerlichkeiten, die euer Kind besonders machen.

Social Media – gewusst wie

Wenn die Kids dann in das Alter kommen, in dem sie sich für Instagram, TikTok und Co. interessieren und sich einen eigenen Account wünschen, schellen bei vielen Eltern zunächst die Alarmglocken. Die Angst vor Cybermobbing und digitaler Verzerrung der Wirklichkeit kann lähmend sein. Doch es gab nie einen besseren Zeitpunkt, um mit euren Kindern über Selfies und Selbstdarstellung zu reden und ihnen dabei zu helfen, sich in der Online-Welt zurechtzufinden. Damit der Spaß nicht verloren geht, sondern die Plattformen als Möglichkeit für echten, inspirierenden und vielfältigen Raum dienen können, auch hier ein paar ausgewählte Tipps: 

  • Sprecht über Möglichkeiten, soziale Medien gezielter zu nutzen, um sich aktiv mit anderen Menschen zu verbinden und mit ihnen zu interagieren. Erinnert euer Kind daran, Accounts zu entfolgen, die ihm ein schlechtes Gefühl geben.

  • Kämpft gegen Cybermobbing an: Entwickelt einen Plan, wie dein Kind mit Online-Mobbing umgehen kann. (Seid Ansprechpartner, weist euer Kind auf die Funktionen zum Ausblenden, Blockieren und Melden hin.)

  • Erstellt vielfältige, echte Inhalte: Besprecht Möglichkeiten, eine inspirierende, vielfältige und positive Online-Welt für euch und andere zu erschaffen. Tauscht euch mit eurem Kind darüber aus, wie es zum Beispiel lieber Dinge teilen kann, die seine Interessen, Aktivitäten mit Freund*innen und persönliche Qualitäten widerspiegeln, die nichts mit seinem Aussehen zu tun zu haben. Fordert euch gegenseitig heraus, Filter für einen Monat nicht zu nutzen, und seht, wie ihr euch dabei fühlt!

  • Werbung erkennen: Scrollt gemeinsam durch eure Social-Media-Feeds und übt das Erkennen von Posts, in denen gesponserte und nicht gesponserte Inhalte angezeigt werden.

  • Die vermeintlich "perfekte Insta-Aufnahme": Sprecht über die Techniken und Tools wie zum Beispiel Filter, mit denen Nutzer in den sozialen Medien ihre Bilder bearbeiten. Dieses Video kann euch dabei helfen, euren Kids die Mechanismen hinter "Selfies" von Influencern aufzuzeigen: 

Hier gibt es noch mehr Tipps und Anregungen:

Den kostenlosen Leitfaden "Soziale Medien – mit Selbstvertrauen" könnt ihr über den QR-Code oder hier downloaden. Dort erfahrt ihr mehr über die Themen Körperbewusstsein, soziale Medien, Mobbing und Kommunikation und findet neben Hintergründen und Tipps auch konkrete Checklisten und Übungen!

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