Coronavirus

Maskenpflicht: Hier drohen hohe Bußgelder!

Das Coronavirus hat weitreichende Folgen. Die nun in Deutschland beschlossene Maskenpflicht im öffentlichen Raum ist eine davon und schlägt hohe Wellen – es drohen nämlich teils empfindliche finanzielle Strafen.

Strafen bei Verstoß gegen Maskenpflicht

Jetzt ist sie doch da: die Maskenpflicht! In enigen deutschen Bundesländern steht der Verstoß gegen die jeweils geltenden Vorgaben ab heute oder in naher Zukunft unter Strafe. Und diese kann teils sehr empfindlich ausfallen. Hier ein Überblick über den derzeitigen Stand in den 16 Bundesländern.

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Bundesländer und die Maskenpflicht: Das erwartet euch

Schleswig-Holstein (Pflicht ab dem 29.04.): In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften sind Masken oder alternativer Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Derzeit sind bei Verstößen jedoch noch keine Strafen geplant.

Bremen (Pflicht ab dem 27.04.): Die politischen Veranwortlichen in Bremen gehen zunächst in eine Art Wartehaltung und appellieren erst einmal an die Vernunft der Menschen. Sollte diese nicht greifen, möchte das Land reagieren und bezüglich möglicher Bußgelder aktiv werden.

Hamburg (Pflicht ab dem 27.04.): Die Hansestadt plant zunächst eine Umsetzung der Maskenpflicht ohne drohende Bußgelder. Dennoch gilt diese in Bus und Bahn sowie in Geschäften. Hier sind die Ladenbesitzer für deren Einhaltung verantwortlich. Kommt es zu Verstößen, kann es für Unternehmen zu Bußgeldern bis zu 1.000 Euro Höhe kommen.

Mecklenburg-Vorpommern (Pflicht ab dem 27.04.): Die Maskenpflicht greift hier in den öffentlichen Verkehrsmitteln und auch in Läden und Geschäften. Bei Missachtung kann ein Bußgeld von 25 Euro fällig werden. Für Ladenbesitzer gelten hingegen gesonderte Vorgaben.

Niedersachsen (Pflicht ab dem 27.04.): Auch Niedersachsen hält von Bußgeldern zu Beginn der Maskenpflicht nicht viel. Hier soll ebenfalls erst nach einiger Zeit entschieden werden, ob Strafen bei Verstößen eingeführt werden sollen, bzw müssen.

Brandenburg (Pflicht ab dem 27.04.): Bisher sind hier keine genauen Strafen bei Verstoß gegen die Maskenpflicht geplant. Brandeburg orientiert sich an der Hauptstadt Berlin.

Sachsen-Anhalt (Pflicht seit dem 23.04.): Sachsen-Anhalt möchte bis dato keine Bußgelder für den Verstoß gegen die Maskenpflicht festlegen. Hier soll Vertrauen zum Erfolg führen. Man beobachte die Entwicklung in den kommenden Wochen jedoch aufmerksam.

Berlin (Pflicht ab dem 27.04.): Die Bundeshauptstadt geht mit diesem Thema recht entspannt um. Geplante Bußgelder bei fehlendem Mund-und-Nasen-Schutz gibt es nicht. Dennoch gilt die Tragepflicht – indesondere in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Nordrhein-Westfalen (Pflicht ab dem 27.04.): Die Höhe der Bußgelder liegt hier im Ermessen der jeweils zuständigen Kommunen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist, wie in vielen weiteren Bundesländern, vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften aller Art Pflicht.

Rheinland-Pfalz (Pflicht ab dem 27.04.): Rheinland-Pfalz testet die Maskenpflicht und ihre Einhaltung zunächst in einem Zeitraum von einer Woche. Im Anschluss kann es zu Verwarngeldern von 10 Euro für Privatpersonen und höheren Strafen für Ladenbetreiber kommen.

Saarland (Pflicht ab dem 27.04.): Das Saarland verzichtet zu Beginn der geltenden Pflicht ebenso auf Bußgelder. Im öffentlichen Raum sind Schals oder Masken vor Mund und Nase zu tragen.

Hessen (Pflicht ab dem 27.04.): Hessen möchte erst Wiederholungstäter für ihre Verstöße bestrafen. Ab einem Alter von sechs Jahren ist landesweit in der Öffentlichkeit Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Eine Strafe droht jedoch, wie erwähnt, erst bei wiederholter Missachtung.

Thüringen (Pflicht seit dem 24.04.): Die Landesregierung in Thüringen möchte zunächst ausdrücklich auf das Vertrauen gegenüber der Bürger setzen. Eine erfolgreiche Einführung der Maskenpflicht in Jena und eine daraus resultierende positive Entwicklung mit Blick auf die Infektionszahlen zeige, dass dieser Weg der richtige sei.

Sachsen (Pflicht seit dem 20.04.): Sachsen blickt bereits auf eine erfolgreiche Einführungszeit und Einhaltung der Maskenpflicht zurück – und verhängt deshalb bisher keine Strafen für Missachtung.

Baden-Württemberg (Pflicht ab dem 27.04.): Hier wird zunächst eine Einführungsphase eingeleitet. Nach einer Woche sollen mögliche Bußgelder festgelegt und bei Verstoß erhoben werden.

Bayern (Pflicht ab dem 27.04.): In Bayern kann es richtig teuer werden! Die Strafen reichen von privaten Bußgeldern von 150 Euro bis hin zu 5.000 Euro bei Verstößen von Unternehmen und dessen Mitarbeitern.

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