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Mitgehört: Diese Familiengeheimnisse sollten Kinder garantiert nicht erfahren

Dass Eltern manche Dinge lieber ohne Kinder besprechen oder Teile ihrer Vergangenheit vor ihnen verheimlichen, ist nicht ungewöhnlich. Blöd nur, wenn der Nachwuchs dahinter kommt – und durch Zufälle (oder gute Ohren) die Wahrheit herausfindet ...

Manche Dinge wollen Kinder lieber nicht über ihre Eltern wissen ...
© Foto: istock/kieferpix
Manche Dinge wollen Kinder lieber nicht über ihre Eltern wissen ...

Eigentlich sollten wir es aus unserer eigenen Kindheit wissen: Kinder kriegen deutlich mehr mit, was Erwachsene hinter (vermeintlich) geschlossenen Türen reden, als wir denken. Auf Reddit fragte kürzlich ein User die Community: "Was weißt du über deine Eltern, was du eigentlich nicht wissen solltest?" Und die Antworten sind teilweise wirklich krass!

Also, liebe Eltern: Wenn ihr mal wieder Geheimnisse zu besprechen habt, prüft am besten vorher, ob die Tür wirklich zu ist – und macht am besten noch laute Musik an.

Heimliche Geschwister

"Als Kind entdeckte ich einen alten Familienstammbaum. Daraus ging hervor, dass meine Mutter vor mir drei Kinder von verschiedenen Vätern bekommen hatte, die sie zur Adoption freigab, bevor sie meinen Vater kennenlernte. Ich habe nie etwas gesagt und sie sprach erst zehn Jahre später mit mir darüber."

Alles für's Kindergeld

"Als Teenager zog ich zu meiner Mutter, nachdem ich lange Zeit nicht bei ihr gelebt und darum gekämpft hatte, wieder zu ihr zu dürfen. Eines Abends hörte ich, wie sie und mein Stiefvater darüber sprachen, dass sie mich nur wegen der Steuern und des Kindergeldes wieder bei sich aufgenommen hatten."

Von wegen Unfall

"Bis ich 16 Jahre alt war dachte ich, mein Vater sei bei einem Unfall gestorben. Ich fand heraus, dass er sich einfach nicht um mich kümmerte! Meine Mutter versuchte, mich als Vierjährigen zu trösten, weil sie nicht wollte, dass ich dachte, es sei meine Schuld."

Alter Eltern-Trick

"Meine Eltern haben einen Terminkalender, in dem sie planen, wann sie Sex haben."

"Wie, ihr habt euch getrennt?"

"Als Kind hörte ich mal, wie meine Eltern in einem anderen Zimmer darüber stritten, wie alt ich war, als mein Vater uns verließ. Mama sagte drei Monate, Papa sagte drei Jahre. – Ich wusste gar nicht, dass er uns jemals verlassen hatte!"

Traurige Familienvergangenheit

"Meine Eltern waren während des Saddam-Regimes aus dem Irak geflohen. Als Kind weiß man nicht, was ein Kriegsflüchtling ist. Ich dachte immer, mein Vater arbeitet bei der Sozialhilfebehörde. Jahre später fand ich heraus, dass mein Vater dort nicht arbeitet, sondern eine Therapie für posttraumatische Belastungsstörungen macht.

In den Papieren las ich, dass mein Vater im Gefängnis gefoltert wurde, weil er seinen Studenten zur Flucht verholfen hatte. Der Grund für sein ständiges Hinken war nicht genetisch bedingt, sondern weil man ihm mit einem Hammer das Knie zertrümmert und ihn tagelang ohne medizinische Hilfe in einen dunklen Raum gesperrt hatte. Meine Eltern haben nie darüber gesprochen. Wir wuchsen in dem Glauben auf, wir seien eine ganz normale Familie."

Schwere Zeiten

"Als meine Oma einmal betrunken war, erzählte sie mir, dass ich im Alter von ein bis zwei Jahren eine Zeit lang bei ihr gelebt habe. Ich war zu klein und kann mich daran nicht erinnern. Meine Mutter hatte damals eine schwere depressive Episode und konnte sich nicht um mich kümmern. Ich glaube, zu dieser Zeit ließen sie und mein Vater sich scheiden. Ich glaube nicht, dass meine Mutter weiß, dass ich es weiß."

Selbst schuld ...

"Mein Vater betrügt meine Mutter, und jetzt lassen sie sich scheiden. Sie wollten nicht, dass ich erfahre, dass mein Vater meine Mutter betrügt, aber er schreit zu laut, wenn sie sich streiten."

Man nimmt, was man kriegt?!

"Mein Vater war zuerst mit meiner Oma (der Mutter meiner Mutter) zusammen und hat sie dann für meine Mutter verlassen. Meine Oma ist so alt wie mein Vater und meine Mutter 19 Jahre jünger als er."

So traurig

"Nach dem Tod meiner Mutter fand ich ein altes Tagebuch von ihr. Darin schrieb sie, zu der Zeit als sie mit mir schwanger war, dass sie jeden Tag nach dem Aufwachen betet, noch schwanger zu sein. Und dass sie an ihre zwei Fehlgeburten denkt, die im Himmel sind."

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