Unfassbare Tat

Er schob es auf Corona: Fußballer ermordete eigenen Sohn (5)

Ein türkischer Fußballprofi brachte seinen kleinen Sohn mit Corona-Symptomen in ein Krankenhaus. Kurze Zeit später stirbt dieser. Der Fall schien klar. Doch dann kam die grausame Wahrheit ans Licht.

Eine unfassbare Tat erschütterte die Türkei.
© Foto: Getty Images/Nelson Ng/EyeEm
Eine unfassbare Tat erschütterte die Türkei.

Eine grauenvolle Tat ereignete sich im April 2021 in der Türkei. Der 32-jährige Fußballprofi Cevher Toktas ermordete seinen fünfjährigen Sohn und begründete das Ganze bei seinem Geständnis gegenüber der Polizei mit fehlender Liebe ...

"Ich habe meinen Sohn (...) nicht geliebt"

Am 23. April brachte Toktas seinen Sohn, der zu diesem Zeitpunkt Anzeichen einer Corona-Infektion aufwies, in ein Krankenhaus. Die Ärzte verordneten ihnen daraufhin häusliche Quarantäne. Nur kurz darauf rief der Fußballer wieder im Krankenhaus an und ließ seinen Sohn erneut einliefern. Wenige Stunden später verstarb der Fünfjährige. Die Ärzte gingen aufgrund der gezeigten Symptome von einem Tod durch das Coronavirus aus. Doch dies sollte sich als falsch herausstellen.

Bereits am nächsten Tag wurde das Kind beerdigt. Der Fall schien klar. Zehn Tage darauf jedoch suchte Cevher Toktas den Weg in ein Polizeirevier, wo er gestand, seinen kleinen Sohn eigenhändig ermordet zu haben. Dafür habe er dem Jungen eigenen Aussagen nach ein Kissen für etwa 15 Minuten aufs Gesicht gedrückt. Aufgrund des anhaltenden Sauerstoffmangels, den die Ärzte der vermuteten Infektion zuschrieben, verstarb der Kleine kurz darauf.

Erschütterndes Motiv

Toktas Antwort auf die Frage nach dem Motiv für die kaltblütige Tat macht umso betroffener. Als Begründung für den Mord an seinem eigenen Sohn soll er folgendes gesagt haben: "Ich habe meinen Sohn, seit er geboren wurde, nicht geliebt!" So zitiert ihn die Zeitung "The Sun".

Cevher Toktas wurde wegen Mordes angeklagt. Im Januar 2022 wurde nun das Urteil gesprochen: eine lebenslange Haftstrafe wegen der vorsätzlichen Tötung seines eigenes Sohnes. 

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