Kinderbetreuung

Heute kommt der Babysitter

Dein Kleines soll zum ersten Mal von einem Babysitter betreut werden und dir ist ein bisschen bange, ob alles gut klappt? Keine Sorge: Mit diesen Tipps gelingt’s.

Experten raten: Wer einen Babysitter engagieren möchte, sollte ihn erst einmal in aller Ruhe testen. Beispielsweise während eines Spielnachmittags von zwei, drei Stunden. Die Eltern können sich still in eine Ecke dazusetzen und beobachten, wie Babysitter und Kind miteinander zurechtkommen. Das kostet zwar ein paar Euro extra, gibt ihnen jedoch wenigstens etwas Sicherheit, dass ihre Sprösslinge in guten Händen sind. Denn egal, ob die Oma, die Tante oder eine Schülerin aus der Nachbarschaft einhütet – wichtig ist, dass die Person den Kindern vertraut ist.

Wichtig: mit allem bekannt machen

Bevor es nach dem Testlauf in die Vollen geht, steht Folgendes an: Zeige dem Babysitter deine Wohnung und kläre ihn genau über die Gewohnheiten des Kindes oder der Kinder auf. Auch bei der Oma ist es nicht selbstverständlich, dass sie sich auskennt mit Schnullern, Fläschchen, Saugern, Kuscheltieren, Nachtlicht und anderem Baby-Equipment. Wissen sollte der Babysitter außerdem, mit welchem Einschlaflied und welcher Gute-Nacht-Geschichte das Kleine am besten einschlafen kann. Und wie es getröstet werden kann, wenn es aufwacht und weint.

Was darf der Babysitter tun, wenn die Kleinen schlafen?

Fernsehen, Musik hören, Videos gucken, Zeitung lesen, sich aus dem Kühlschrank und der Schublade mit den Süßigkeiten bedienen? Bespreche das frühzeitig und halte Getränke und Knabbereien bereit. Notiere, wie du erreichbar bist. Falls du ins Kino oder ins Theater gehst, schreibe für den Babysitter die Telefonnummer von Nachbarn oder Bekannten auf, die ihm eventuell mit Rat und Tat zur Seite stehen könnten.

Bitte nie ohne Abschied!

Willst du die Kinder noch selbst ins Bett bringen oder soll der Babysitter das übernehmen, damit du dich in Ruhe fertig machen kannst? Baue dementsprechend Luft ein. Gerade kleinere Kinder reagieren hin und wieder mit Tränen, wenn Mama und Papa sich zum Weggehen anziehen. Überlege vorher, ob du in diesem Fall trotzdem gehst oder lieber zu Hause bleibst. Und was du nie tun solltest: Dich ohne Abschied heimlich aus dem Haus schleichen. Denn wacht das Kind auf und war nicht auf einen Babysitter vorbereitet, wird es sich kaum beruhigen lassen und womöglich an den nächsten Abenden ebenfalls Angst haben, die Eltern könnten heimlich verschwinden. 

Teile diesen Artikel: