Gute Beziehung

3 Tipps, wie Enkel und Großeltern in Kontakt bleiben

Oma und Opa spielen im Leben ihrer Enkel häufig eine wichtige Rolle. Doch wenn sie weit weg wohnen, ist es nicht immer leicht, den Kontakt lebendig zu halten. Hier ein paar Tipps, wie es klappen kann.

Die Bindung zwischen Enkeln und Großeltern ist enorm wichtig. Laut einer Studie der pädagogischen Kindertagesstätten Brandenburg, können "Großeltern wichtige Beziehungspersonen darstellen und Entwicklungsbegleiter sein. Sie vermitteln Werte und Rituale, nehmen Erziehungsrollen ein und gelten als Unterstützer in schwierigen Situationen". Leider leben Omas und Opas oft nicht in der Nähe ihrer Enkelkinder. Doch wie kann die Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln stark bleiben, wenn persönlicher Kontakt nicht möglich ist?

Pädagogik-Professorin Roswitha Sommer-Himmel findet geografische Nähe sehr wichtig, gerade für kleine Kinder: "Je kleiner das Kind, desto unmittelbarer sollte der Kontakt sein. Wenn Oma und Opa weiter weg wohnen, geht es nicht ohne Besuche. Später helfen auch Telefon und Internet." Aber die Beziehung nur über Facetime, E-Mail und Co. aufrechtzuerhalten fällt vielen sicher schwer. Welche Möglichkeiten gibt es also noch?

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1. Briefe schicken

Der Briefträger kommt! Für kleine Kinder ist das ziemlich aufregend. Wenn sie dann auch noch einen an sie adressierten Brief bekommen, ist die Freude groß. Für kleine Kinder können Oma und Opa bunte Bilder oder Fotos von Tieren hinzufügen. Kinder, die schon lesen können, freuen sich über einen kleinen, aber feinen Brief. Wer keinen Brief von Hand schreiben möchte kann auch ganz einfach einen Brief oder eine Grußkarte Online erstellen und die per Post versenden, zum Beispiel über die Kartenmacherei. Natürlich freuen sich auch die Großeltern über Post von ihren Enkeln. Sei es ein gemaltes Bild, eine Karte oder ein paar erste selbst geschriebene Sätze.

2. Ein Oma-und-Opa-Buch gestalten

Was gibt es Schöneres als jeden Tag Bilder von Oma und Opa anzuschauen und diesen den Kindern zu zeigen? Mit einem selbst erstellten Fotobuch zum Beispiel! Dort kann alles festgehalten werden: der erste Besuch bei Oma und Opa, der erste Ausflug in den Zoo, Geburtstage und, und, und. Natürlich können Kinder sogar selbst durch das Buch blättern – und so Oma und Opa jeden Tag sehen, trotz Distanz.

3. Ein personalisiertes Hörspiel erstellen

Mit Oma und Opas Stimme einschlafen – das ist für Kinder und ihre Eltern eine Entspannung. Mit dem Lesewal geht das ganz leicht: Geschichte an Oma und Opa per Whatsapp senden, diese lesen die Geschichte vor und der Lesewal macht daraus ein echtes Hörspiel. So kommen Oma und Opa ganz leicht zurück ins Kinderzimmer.

Gastautorin: Felizitas Eglof

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