Gute Nacht, Mama

Schlaftipps für Mütter

Schläft das Baby endlich durch, wälzt sich oft die Mutter im Bett und findet keine Ruhe. Mit unseren Tipps lernst du wieder tief und fest zu schlafen.

10 Tipps für besseres Schlafen

  1. Ab dem Nachmittag auf Kaffee, schwarzen Tee und Cola verzichten.
  2. Alkohol ist kein Schlummertrunk. Also besser für eine Weile meiden. Stattdessen vor dem Zubettgehen einen Becher warme Milch mit einem Löffel Honig trinken oder eine Tasse Tee (beruhigend wirken Hopfen, Johanniskraut, Baldrian und Melisse).
  3. Die beste Temperatur für das Schlafzimmer liegt zwischen 16 und 18 Grad. Im Bett weder lesen noch fernsehen.
  4. Regelmäßigkeit tut gut: Geh immer zur gleichen Zeit ins Bett. Aber erst, wenn du wirklich müde bist. Länger als acht Stunden solltest du – egal ob wach oder schlafend – nicht im Bett verbringen.
  5. Nachts nicht auf die Uhr schauen.
  6. Sich ganz streng das Grübeln verbieten. Will sich ein schwarzer Gedanke in deinem Kopf breit machen, sagst du dir ruhig und bestimmt Stopp oder Ruhe. Und: Dafür ist morgen Nachmittag Zeit (oder wann immer Gelegenheit ist). Je häufiger man die Technik des Gedankenstopps übt, umso effektiver ist sie.
  7. Schlafexperten wissen: Vom Schlaf sollte man sich nicht zu viel erwarten. Besser sorgen Frauen schon tagsüber für Phasen der Ruhe und Entspannung. Gebe dir tagsüber eine feste Grübelzeit. Setze dich dazu in einen bequemen Sessel und gehe Stück für Stück offene Fragen, Zweifel oder Ärgernisse durch. Wer mag, kann sie auch seinem Notiz- oder Tagebuch anvertrauen. Du wirst sehen: Bei Tageslicht ist das meiste halb so schlimm.
  8. Mittagsschlaf ist tabu! Wer nachts tief und fest schlafen will, soll sich nicht am Tag den Appetit darauf verderben.
  9. Das Beste, um richtig schön matt und ausgeglichen zu sein, ist Sport. Er macht körperlich müde und hilft, Ärger und Stress abzubauen. Aber bitte nicht abends. Sonst kommst du so schnell nicht zur Ruhe.
  10. Solltest du länger wach liegen: Raus aus dem Bett, im Wohnzimmer ein paar Seiten lesen und erst ins Bett zurückkehren, wenn du wirklich wieder schlafbereit bist. Nach zwei Wochen Training schlafen die meisten Frauen besser.

Hier helfen Experten

Wenn Schlafstörungen länger als einen Monat dauern und mindestens dreimal pro Woche auftreten, solltest du diese abklären lassen. Eventuell bringt eine Nacht im Schlaflabor Aufschluss. Dort werden unter anderem die Gehirnströme sowie die Herz-Kreislauf-Funktion gemessen. Die Adresse eines Schlaflabors oder eines Schlafspezialisten in deiner Nähe erhälst du bei der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin.

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