Tipps zur Selbstfürsorge

Liebt euch selbst - jetzt erst recht!

Wann habt ihr euch zuletzt gesagt, dass ihr (auch und vor allem zu Hause) einen echt guten Job macht? Die dreiköpfige Stammcrew des Blogs "Mutterkutter" fordert Mamas auf, das viel öfter zu tun – und hat fünf Tipps für euch.

Selbstfürsorge? Was war das noch gleich? Wann (und vor allem wie) soll das denn gehen? Bei uns Müttern bleibt doch vieles im Alltag auf der Strecke – und am häufigsten: wir selbst. Die Pandemie wirkt hier wie ein Brandbeschleuniger: noch weniger ICH, noch mehr familiäre To-dos. Zeit ist Mangelware. Knapper denn je. Und Selbstfürsorge scheinbar etwas aus der fünften Dimension. Und genau an diesem Punkt setzen wir an. Unser Motto: Love yourself, Mama! Denn ihr seid wichtig! Hier kommen fünf Tipps – für mehr Power und Gesundheit in einer verrückten Zeit!

Unsere Expertinnen

Dorothee Dahinden 
ist TV-Journalistin und Herausgeberin des Online-Magazins mutterkutter.de. Sie lebt an der Ostsee und hat zwei Kinder.

Kerstin Lüking
ist Hebamme & siebenfache Mutter. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Dr. Judith Bildau
ist Frauenärztin und Patchwork-Mama (3 plus 2 Kids). Sie lebt in der Toskana.

Tipp 1: Kopfkino-Zeit

Ihr kommt abends nach hektischen Tagen nicht zur Ruhe? Dann versucht es mal damit: Gebt eurem Kopfkino einen festen Platz im Alltag. Setzt euch (z. B. sobald die Kids schlafen) ein paar Minuten hin, lasst den Gedanken freien Lauf. Geht diverse Szenarien durch, schreibt eure Gedanken auf. Folge: Wenn ihr ins Bett geht, ist der Kopf nicht mehr so voll, ihr könnt besser loslassen. Wenn möglich, geht kurz vor dem Schlafengehen noch einmal kurz an die frische Luft. Das bewirkt Wunder!

Tipp 2: Tschüss, Stress-Bauchweh!

Gerade der Magen bereitet vielen Frauen in Stresssituationen Probleme. Die Folge: Sodbrennen, Völlegefühl, Schmerzen. Der Körper signalisiert damit: Ich hätte gerne ein wenig Ruhe und Zeit für mich. Kombiniert ihr eine Portion Ruhe mit Wärmflasche, Kümmeltee, Ingwerwasser, Kartoffelpresssaft oder Heilerde (innerlich), wird es euch sicher bald besser gehen. Nehmt die Signale des Körpers ernst, damit ihr nicht in eine Dauerschleife geratet und die Probleme chronisch werden. Und sucht im Zweifel bitte auf jeden Fall einen Arzt auf, wenn die Schmerzen nicht verschwinden.

Tipp 3: Gönnt euch Höhepunkte

Die guten Gründe für Sex gelten auch für das Thema Selbstbefriedigung. Masturbation ist zum Glück schon lange kein Thema mehr, das totgeschwiegen wird. Bei ganz vielen Frauen gewinnt das Bewusstsein, sich mit seinen eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen, immer mehr an Bedeutung. Und immer mehr statten sich auch gerne mit entsprechendem Sex-Equipment aus, das ihnen allein oder mit ihrem Partner zusammen genüssliche Erlebnisse bereitet. Wir wünschen euch viel Spaß und versprechen: Danach seid ihr garantiert wieder etwas entspannter!

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Tipp 4: Sport und Mönchspfeffer

In der Corona-Zeit macht vielen von uns das PMS-Syndrom das Leben noch schwerer. Symptome verschlimmern sich gerade jetzt durch den stetigen Bewegungsmangel. Dazu wird unsere schlechte Laune auch nicht besser, wenn wir permanent zur Schokolade greifen. Kopfschmerzen, Blähbauch und eine viel zu kurze emotionale Zündschnur sind nur einige Dinge, die uns Monat für Monat die Lebensqualität rauben. Was hilft? Sport zum Auspowern – und Mönchspfeffer (gibt's in der Apotheke), um die Hormonschwankungen in den Griff zu bekommen.

Tipp 5: Seid nett zu euch

Sicherlich sagt ihr nicht nur euren Kindern oft, dass ihr stolz seid, sie lieb habt oder dass sie genau richtig sind. Wahrscheinlich findet ihr auch regelmäßig liebe Worte für euren Partner, die Freundin, die eigenen Eltern. Damit bestärkt ihr andere, gebt ihnen Kraft. Unser Rat: Seid euch selbst mal die beste Freundin! Seid wohlwollend mit euch, sagt euch nette Dinge wie: Meine Haare sitzen toll! Mein Lächeln ist bezaubernd! Seht euch in eurer Gänze, nicht nur Ausschnitte. Seid stolz auf das, was ihr gerade meistert. Denn das ist ganz schön viel ...

Buch-Tipp: "Love yourself, Mama"

Jetzt tue ich endlich mal was für mich! Diesen Vorsatz fassen vermutlich 99 Prozent aller Mütter – und werfen ihn im Familienalltag doch wieder über Bord. Wie aber gelingt es, realistische Ziele zu setzen und diese auch einzuhalten?

Die Crew von Mutterkutter liefert in ihrem neuen Ratgeber "Love yourself, Mama" wertvolle Ratschläge und zeigt, dass Selbstliebe und mentale Stärke ein wahrer Energiebrunnen sein können. 192 Seiten, Humboldt, 19,99 Euro, z. B. über Amazon.de*

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