Tipps für Mama und Papa

Supertricks für Eltern

Mit diesen Life-Hacks geht das Zähneputzen leichter von der Hand, der Winter-Schnupfen wird erträglicher, eure Kleinen schlafen besser und spielen, ohne dass es viel Geld kostet.

Schnupfen-Zeit

In der Schnupfensaison brauchen Kinder mitunter bergeweise Taschentücher. Mit dem Mini-Taschentucheimer türmen sich diese nicht irgendwann auf, unter, hinter dem Bett und kranken Kindern bleibt der Weg zum Mülleimer erspart. Dafür befestigt ihr eine leere Taschentuchbox an einer vollen, dann haben es die Kinder nicht weit zum Mülleimer. Die Boxen am besten mit Gummiband aneinander befestigen statt mit Kleber, dann könnt ihr die Mülleimerbox leichter abnehmen und die Tücher entsorgen.

Nase verstopft? Bei älteren Kindern ein Keilkissen unter die Matratze legen, dann kann das Kind nachts etwas besser atmen. Aber: nicht bei Babys anwenden!

Nach dem Infekt die Zahnbürste des Kindes ersetzen, damit es sich damit nicht erneut ansteckt.

Zum Zeitvertreib im Bett ein Backblech zum Mal-Tablett umwandeln. Dazu Papier, Stifte und Magnete, und die nächsten fünf Minuten sind gerettet.

Aus Schuhkartons und Waschlappen kleine Krankenbetten für Kuscheltiere und Puppen bauen. Denn geteiltes Leid ist halbes Leid ...

Spiel-Ideen

Malspaß für die Kleinen ohne Matschepampe an den Fingern, dem Tisch, den Haaren ... Nichts gegen Matschereien beim Spielen, aber manchmal hat man einfach keine Lust auf die ganze Abdeck- und Abwaschaktion, die damit einhergeht. Füllt Fingerfarben in verschließbare, robuste Plastikbeutel, drückt die Luft heraus und lasst euer Kind mit den Fingern darauf "zeichnen". Verschließt den Beutel zusätzlich mit Klebeband, dann hält er auch bei intensiven Patschern dicht. Klebt den Farbbeutel ans Fenster, da leuchtet das Licht schön durch.

Für ein Bällebad muss man nicht unbedingt ins Möbelhaus fahren. Einfach einen Wäschekorb mit kleinen Bällen füllen. Bei kleineren Kindern aber dabeibleiben und aufpassen, dass der Korb beim Heraussteigen nicht umfällt.

Für ein Fußballtor einfach zwei Wäschekörbe draußen aufstellen, die tun’s bei Softbällen auch. Und wenn es dauerregnet, können die Wäschekörbe drinnen prima Ziele für Wurfspiele abgeben.

Babyweiche Knete: In einem Topf 300 g Mehl, 100 g Salz, 2 EL Speiseöl und 1⁄2 EL Weinsteinbackpulver (oder 1 EL Zitronensaft) mischen. Mit 250 ml Wasser ver- rühren und bei niedriger Temperatur erwärmen, bis eine gebundene Masse entsteht. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen und Lebensmittelfarbe einkneten.

Für einfache Fingerfarbe 4 EL Mehl mit ca. 100 ml Wasser und Lebensmittelfarbe oder alternativ mit Rote-Bete-Saft (magenta), Spinatsaft (grün) Kurkumapulver (gelb), Heidelbeersaft (lila) vermischen.

Noch ist Winter – und kein Schnee in Sicht? Macht eine ordentliche Menge Crushed Ice (Eiswürfel in ein Geschirrtuch wickeln und mit einem Hammer bearbeiten), füllt es in eine Kunststoffbox und lasst die Kleinen das Eis einfärben.

Zum Weiterlesen

 

444 Tipps, die den Familien-Alltag entspannter machen. Agnes Prus hat an alles gedacht: vom gemeinsamen Aufräumen bis zum Zahnputzbecher-Basteln. "Supertricks für Eltern", Stiftung Warentest, 14,90 Euro
 

Foto: Stiftung Warentest

Zähnchen zeigen

Manchen Kindern tut es gut, wenn man ihnen während des Zähneputzens ein Buch vorliest, das lenkt sie ein wenig ab. Andere wiederum haben Spaß an kleinen Zahnputzliedern, die spielerisch durch den Ablauf führen.

Zähneputz-Tabelle

Zähneputzen ist nicht schwer, daran denken umso mehr? So behalten Kinder und Eltern den Putzüberblick: Eine kleine Zähneputz-Tabelle im Badezimmer hilft, beim Morgen- und Abendritual die Beißerchen nicht zu vergessen. Markiert darin die Wochentage und das Putzen nach Frühstück und Abendessen. Wenn ihr die Tabelle laminiert, könnt ihr sie wiederverwenden und euer Kind nach jedem Putzen einen ablösbaren Sticker (Zähne, Sternchen und vieles mehr finden sich im Internet) aufkleben lassen. Wer mag, kann dem Kind am Ende der Woche eine kleine Belohnung geben. Die Tabelle kann aber auch einfach dem Überblick dienen.

Gute Nacht

So sehnsüchtig Eltern auf friedliche Abende hoffen, so knifflig kann die Sache mit dem Einschlafen werden. Ein paar Kleinigkeiten erleichtern euren Kindern den Übergang vom spannenden Tag zur Nachtruhe.

Vor dem Zubettgehen gründlich durchlüften. Die empfohlene Schlaftemperatur liegt zwischen 16 und 18 Grad.

Auf Medien wie Fernsehen abends verzichten, denn das helle bläuliche Licht macht wach, und beim Filmegucken ist für Kinder von Entspannung meistens keine Rede. Lieber etwas vorlesen, sanfte Stimmen wirken dabei beruhigend.

Gemütlich kuscheln, denn dabei wird das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet. Außerdem ist es ein Genuss und schenkt Geborgenheit. Viele Kinder erzählen beim abendlichen Kuscheln gern, was sie am Tag bewegt hat. Auch das entspannt die Kleinen.

Kinder fühlen sich geborgen, wenn es nach Mama oder Papa duftet. Benutzt ein weiches, getragenes Oberteil von euch als Kissenbezug (für Babys keine Kissen verwenden).

Nur mal gucken, ob im Schlummerland alles ok ist ... und "Knarz!" – alle sind wieder wach! Quietschende Holzdielen werden zur Ruhe gebracht, wenn man etwas Babypuder daraufstreut.

Autor: Petra Heimann

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