Safety first!

Warum euer Kind allein auf seinem Schlitten fahren sollte

Es bringt ja soooo viel Spaß, zu zweit den Abhang runterzubrettern. Aber: Es gibt einen sehr guten Grund, warum euer Kind am besten allein auf seinem Schlitten sitzen sollte.

Ich erinnere mich noch gut an den letzten Winter: Corona ärgerte uns zwar alle schon mächtig. Aber dafür wurden wir wenigstens mit bestem Rodel-Wetter verwöhnt. Und meine drei Jungs sind eigentlich keine Winterfans ("Die Schneehose ist doof!", "Kalt, Mama, kaaaaahalt!"). Aber mit der Kombi Sonnenschein, Schnee und Schlitten konnte man sie auch mal für ein Stündchen in die Thermo-Klamotten locken. Eine Sache werde ich diesen Winter – sofern Petrus in Schnee-Laune ist – allerdings vorsichtiger angehen: Ich werde meine Kinder nicht mehr zusammen auf einen Schlitten setzen. Und: Ich werde mich auch nicht mehr hinten drauf setzen. Klingt nach Spaßbremse? Aber aus gutem Grund. In diesem Instagram-Post (s. u.) wird ganz genau erklärt, warum das Schlitten fahren zu zweit so gefährlich sein kann.

Schlittenfahren zu zweit? Bitte nicht!

Diese Gefahren lauern beim gemeinsamen Rodeln mit deinem Kind, oder auch für zwei Kids auf einem Schlitten: 

  • Durch das zusätzliche Gewicht eines Erwachsenen (oder eines schwereren Kindes) wird der Schlitten noch mal schneller. Damit wird die Fahrt schwieriger zu steuern und unkontrollierbarer. Die Unfallgefahr ist stark erhöht!
  • Bei einem potenziellen Aufprall wird derjenige, der vorne sitzt, regelrecht gequetscht, und fungiert als Airbag. 
  • Vor allem am Oberkörper und an den Oberschenkeln drohen Verletzungen. 

 

Tipps für sicheres Schlittenfahren mit eurem Kind

  • Bitte kein falscher Ehrgeiz, was die Abfahrten angeht. Tastet euch vorsichtig an die Hügel heran.
  • Lasst euer Kind hinten sitzen, wenn es sich schon gut festhalten kann. 
  • Noch besser: Wenn ihr es eurem Kind schon zutraut, lasst euer Kind allein fahren. 
  • Nicht vergessen: Unbedingt einen Helm aufsetzen!
  • Sind die Kinder noch zu klein oder fühlen sich unsicher, kann man sie auch herrlich durch den Schnee ziehen. 

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Unsere Autorin

Astrid Christians-Gege

Astrid Christians-Gege wird oft gefragt, wie man das als Mama von zweijährigen Zwillingsjungs und einem Vierjährigen so wuppt. Ihre Antwort: Mit starkem Kaffee, einem sehr langen Geduldsfaden und einer gesunden Work-Life-Balance.

Als Redakteurin bei Leben & erziehen lässt sie auch mal den ein oder anderen Tipp einer Dreifach-Jungsmama in ihre Artikel einfließen, aber bitte immer ohne erhobenen Zeigefinger. Denn nichts ist cooler als Mütter, die sich gegenseitig unterstützen. 

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