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Zeitmanagement

Ferienzeit versus Urlaubstage: So gelingt der Spagat

Die Ferienzeit bedeutet in vieler Hinsicht Stress für Eltern. Ein besonders umfangreicher Grund dafür ist die Organisation der eigenen Urlaubstage mit Blick auf die Abdeckung der Ferientage der Kinder. Dabei ist es kaum möglich, die schul- und kitafreie Zeit mit der eigenen beruflichen abzugleichen. Doch wie gelingt hier eine für alle – für Eltern und besonders Kinder – möglichst optimale Lösung?

Einer kürzlich vom Online-Portal betreut.de durchgeführten Umfrage zufolge ist es für einen Großteil der voll berufstätigen Eltern kaum bis gar nicht möglich, die Ferien ihrer Kinder vollständig mit ihren Urlaubstagen abzudecken. Dennoch gibt es Möglichkeiten, dem Ganzen so gut wie eben möglich entgegenzutreten.

Früh mit der Organisation beginnen

Je früher ihr in die Planung einsteigt, desto besser. Ein Blick auf den Kalender verrät, in welchen Zeiträumen und an welchen Tagen Kinder im anstehenden Jahr gesetzlich frei haben werden. In enger Absprache mit dem Partner können so bereits zu Beginn des Jahres die Planungen für die gemeinsame freie Zeit beginnen.

Da der frühe Vogel bekanntlich den Wurm fängt, solltet ihr der Urlaubsplanung auf der Arbeit ebenso früh Priorität einräumen. Tragt euren Urlaub möglichst zeitnah ein. Möglicherweise arbeitet ihr mit anderen Eltern zusammen, die natürlich ebenfalls gern während der Ferienzeit frei hätten. Um fair zu bleiben, sollte dies stets in Absprache mit den Kollegen geschehen, um jeder Familie die Möglichkeit zu geben, gemeinsam Zeit zu verbringen.

Die Option Homeoffice

Heutzutage finden viele Berufe digital, also auf PC und Laptop statt. Solltet ihr also die Möglichkeit haben, euren Job mit nach Hause zu nehmen und so, neben dem Blick auf die Arbeit, auch ein Auge auf eure Kinder werfen zu können, nutzt diese unbedingt. Leider sind natürlich nicht alle beruflichen Tätigkeiten per Homeoffice zu erledigen. Wer sie jedoch hat, sollte diese Option mit in die Planungen einbeziehen.

Ferienprogramme nutzen

Mittlerweile haben sich viele Organisationen und Vereine auf den erhöhten Betreuungsbedarf während der Ferienzeit eingestellt und bieten entsprechende tagfüllende Programme für Kinder an. Informiert euch einfach, welche Möglichkeiten dieser Art in eurer Nähe vorhanden sind. Viele lokale Sportvereine, Jugendzentren oder Stadtverwaltungen bieten entsprechende Events und Workshops an. Am besten seid ihr auch hier lieber etwas schneller, da die Teilnehmerzahlen möglicherweise begrenzt sind und freie Plätze schnell gefüllt werden müssen.

Hilfe suchen und annehmen

Ihr habt es geschafft, gerade die längeren freien Phasen eurer Kinder mit euren Urlaubstagen abzugleichen? Super. Doch wie sieht es mit der restlichen freien Zeit aus? Beispielsweise hitzefreie Tage oder anderer spontaner Schulausfall können eine rasche Umplanung erfordern. Unser Tipp: Holt euch Hilfe. Ob Oma und Opa, Freunde, die netten Nachbarn oder auch der Babysitter – es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Holt die Familie und den Bekanntenkreis mit ins Boot. Oft freuen diese sich, ihre Hilfe anbieten zu können und so Zeit mit den Kindern zu verbringen. Erklärt ihnen, worum es geht und ihr werdet sehr wahrscheinlich auf Zuspruch und schnelle Hilfsbereitschaft treffen.

Wichtig dabei: Es ist keine Schande, Hilfe anzunehmen. Familie und Beruf immer selbst unter einen Hut zu bekommen, ist kaum möglich. Schämt euch nicht, sondern freut euch, dass ihr so tolle hilfsbereite Menschen um euch habt, auf die ihr euch verlassen könnt. Es wird die Zeit kommen, in der ihr euch ganz bestimmt auf die eine oder andere Weise revanchieren könnt.

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Unser Autor

Martin Piecha

Content Manager bei Junior Medien

"Man kann immer dazu lernen"

Martin stammt als studierter Sportjournalist und -manager sowie ehemaliger Redakteur für Fitness- und Gesundheitsthemen aus einem eher anderen Fachbereich. Er liebt jedoch die redaktionelle Herausforderung und stellt sich voller Freude und Enthusiasmus dem weiten Feld rund um das Elternwerden und Elternsein.

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