Wir machen uns den Winter schön!

Unternehmungen im Winter: Raus in die Kälte!

Niemand weiß, wann wir wieder in den Schnee verreisen können. Aber das ist ja kein Grund, sich den Winter vermiesen zu lassen! Diese Ideen bringen uns bei Kälte vor jede Haustür – auch wenn es die eigene ist.

1. Große Sause

Der klassische Holzschlitten ist schwer, hart und bietet kaum Platz für alle Familienmitglieder. Außerdem liegt jenseits der Berge selten genug Schnee dafür. Wir nehmen deshalb zum nächsten Winterspaziergang einfach Rutschtüten mit. Pro Person braucht man einen großen Müllbeutel, in dem ein kleines Kissen steckt. Das schont den Allerwertesten auf bösen Buckeln. Solch ein Gefährt kann eine ganz schöne Geschwindigkeit entwickeln – und das sogar auf dünnster Schneedecke, wenn darunter Laub liegt!

2. Nebelwanderung

Ob mit oder ohne Schnee, der Winter zaubert ganz besondere Stimmungen in die Landschaft. Eine der eindrucksvollsten ist sicher der kühle Nebel, der jetzt vielerorts vor allem morgens und am späteren Nachmittag in feuchten Niederungen hängt. Daraus lässt sich eine spannende Familienwanderung machen: Wer hat unterwegs die gruseligste Geschichte parat? Wieder zu Hause angekommen, spinnen wir die Geschichten dann bei einem warmen Kakao weiter.

3. Schneewesen kreieren

Müssen Schneemänner eigentlich immer so aussehen: Karottennase, Knöpfe als Augen, Zweige in den Seiten? Wir wagen uns dieses Jahr an Tierskulpturen heran. Ein Schneeigel erhält Stacheln aus Ästen, eine Schneemaus ein Tannenzweig-Schwänzchen. Und unsere Schneelady hat Apfelbäckchen, ein Dirndl und einen koketten Hut. Vielleicht können wir sie damit zu "Germany's Next Snow-Model" schicken?

4. Moonwalk

Schade, dass jetzt die Tage so kurz sind. Andererseits kann man auch die Abende wunderbar für Ausflüge nutzen und zum Beispiel eine nächtliche Schnitzeljagd veranstalten. Wir bereiten uns gut vor: streuen Steinchen auf den Weg, verstecken hin und wieder eine Kleinigkeit. Im Dunkeln brauchen alle natürlich Taschenlampen oder Fackeln. Weitere Ideen für nächtlichen Zauber: ein Leise-Spaziergang im Wald, eine Geschichtenerzähl-Wanderung ...

5. Spurensuche im Schnee

Schon mal eine Tierspuren-Exkursion unternommen? Was Winnetou und Jack London konnten, schaffen wir auch. Zunächst ernennen wir die Kinder zu Fährtensuchern: Trapperin Tina und Spurenleser Sid werden höchst motiviert sein. Damit alle die Abdrücke auch wirklich erkennen können, helfen Apps oder Bestimmungsbücher aus der Bibliothek. Tierspuren entdecken kann man auch in der Stadt: Hier treffen sich nicht nur Hund und Katz, sondern mit etwas Glück auch Marder, Fuchs oder sogar Waschbär.

6. Iglu bauen

Sein eigenes Schneehaus zu errichten ist ein wundervolles Winterprojekt. Vorausgesetzt es liegt genug Schnee, kann jeder ein Iglu bauen: den richtigen Bauplatz finden, Schneeziegel sägen und zum Beispiel mit der Technik der Inuit konstruieren – das ist für Groß und Klein nicht nur ein lehrreiches Experiment, es stärkt auch den Teamgeist. Anleitungen dafür finden sich zahlreich im Internet. Ein unvergessliches Erlebnis: eine Nacht im eigenen Iglu verbringen.

7. Schlittschuh-Laufen

Wie wär's mal wieder? Wer auf leisen Kufen übers Eis gleitet, streichelt seine Seele! Inlineskater sind im Vorteil, aber grundsätzlich kann jeder Schlittschuh laufen lernen. Die Schuhe sollten guten Halt geben und nicht drücken. Wichtig: Aufs Freilandeis gehen wir erst, wenn zugefrorene Seen offiziell freigegeben sind! Vorher ziehen wir auf einer der vielen künstlichen Bahnen unsere Runden, vielleicht sogar mit Discomusik?

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