Wenn der Urlaub ausfällt

Was muss eine Reiserücktrittsversicherung leisten?

Ob Fieber oder eine Mittelohrentzündung – ein krankes Kindes kann die Reisepläne der Eltern durcheinanderbringen. Tipps für die Reiserücktrittsversicherung.

Welche Versicherungen für den Ernstfall unbedingt ins Gepäck gehören und was man bei einem Abschluss beachten sollte, erklärt Sabine Kreutzer-Martin, Versicherungsexpertin von CosmosDirekt.

Bereits seit Wochen ist der Ausflug ans Meer geplant - und dann macht die Mittelohrentzündung der Kleinen einen Strich durch die Rechnung. Ein Infekt während der Reise ist noch einmal schlimmer. Muss man den Urlaub vorab stornieren oder sogar abbrechen, kann das für die Familienkasse schnell teuer werden. "Die Faustregel lautet: Je teurer der gebuchte Urlaub ist und je weiter weg das Reiseziel, umso wichtiger ist es, eine entsprechende Police abzuschließen", rät Sabine Kreutzer-Martin. 

Die wichtigsten Versicherungstipps für Familien

Tipp 1: Leistung der Resierücktrittsversicherung checken
Eltern sollten genau prüfen, welche Leistungen die Reiserücktrittsversicherung einschließt. Eine gute Versicherung kommt nicht nur für die Kosten auf, wenn ein Familienmitglied erkrankt und die Reise nicht angetreten werden kann. Sie greift auch, wenn zum Beispiel die Oma krank wird und die Familie ihren Urlaub absagen muss. Außerdem wichtig: Achte e darauf, dass Impfunverträglichkeiten mit abgesichert sind.

Tipp 2: Auf den richtigen Tarif der Versicherung achten
Bei der Reiserücktrittversicherung ist für Eltern mit Kindern der Familientarif die günstigste Variante. Ebenfalls sollte der Vertrag keine Selbstbeteiligung beinhalten, da sich diese meist finanziell nicht lohnt.

Tipp 3: Auslandskrankenversicherung nicht vergessen
In vielen Ländern sind die Leistungen der Krankenkasse eingeschränkt oder entfallen ganz. Unverzichtbar ist daher eine Reise-Krankenversicherung. Sie übernimmt die Kosten für Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und Medikamente und besonders wichtig: Sie zahlt für einen Rücktransport nach Hause, für den die gesetzliche Krankenkasse nicht aufkommt. Achtung: Man sollte darauf achten, dass der Versicherer den Rücktransport auch zahlt, wenn er medizinisch sinnvoll und vertretbar ist.

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