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Klimaschutz in der Küche

Vegetarisch kochen

Wenn weniger Fleisch auf den Tisch kommt, leben Familien nicht nur, gesünder, sondern tun sogar etwas gegen die Erderwärmung.

Manche Lebensmittel sind klimafreundlicher als andere. Beim Anbau von Obst und Gemüse und der Herstellung von Brot und Nudeln werden weniger Treibhausgase erzeugt, als für Fleisch und Milchprodukte. Vor allem Rindfleisch ist ein Klimakiller. Bevor ein Kilo Rinderhack in der Metzgertheke landet, werden mehr als sechs Kilo CO2 in die Atmosphäre geblasen – bei Obst und Gemüse sind es nur ein Zehntel. Wer also klimaschonend essen will, sollte Fleisch nur selten auf den Familientisch bringen – und wenn, dann aus Bio Haltung. Obst- und Gemüsesorten zu kaufen, die Saison haben und aus der Region stammen, schont ebenfalls das Klimakonto.

Wir haben zwei klimafreundliche Rezepte für Sie, die ohne Fleisch auskommen und der  ganzen Familie schmecken.

Kürbiscreme-Suppe mit Curry

Zutaten für 4 Personen

1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg)
1 Zwiebel
2 EL Rapsöl
750 ml Gemüsebrühe
1 EL Apfelessig
Salz, Pfeffer, Curry
Kürbiskernöl zur Garnitur
 

1. Den Kürbis gründlich waschen, halbieren, ent­kernen und in drei Zentimeter große Würfel schneiden. Die Schale des Hokkaido-Kürbis wird beim Kochen weich und kann mitgegessen werden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.

2. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Kürbiswürfel hineingeben und bei mittlerer Hitze so lange schmoren, bis die Zwiebeln glasig sind. Mit Pfeffer und Salz würzen und mit Gemüsebrühe auffüllen. Etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kürbisstücke weich sind.

3. Essig dazugeben und das Kürbisfleisch mit einem Stabmixer pürieren. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken und mit einigen Tropfen Kürbiskernöl garnieren. Statt mit Curry kann man die Suppe auch mit Rosmarin oder frischem Ingwer und dem Saft einer Orange abschmecken.

Buchtipp:

„Das Klimakochbuch“ (Hrsg. BUNDjugend, Kosmos Verlag, 12,95 Euro) zeigt mit vielen Tipps und Rezepten, wie „klimafreundlich einkaufen, kochen und genießen“ funktioniert. Dazu erklären Klimaexperten, warum sich unsere Ernährungsgewohnheiten auf die Umwelt auswirken.

Spaghetti mit Zitronensoße

Zutaten für 4 Personen

500 g Spaghetti
Salz
2 unbehandelte Zitronen (Saft und Schale)
8 EL Olivenöl
80 g Parmesankäse
150 g Rucola
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

1. Spaghetti in Salzwasser bissfest kochen.

2. Währenddessen Saft und Schale der gewaschenen Zitronen mit Olivenöl und 60 g gehobeltem Parmesankäse in einer großen Servierschüssel vermischen; Rucola klein zupfen.

3. Nudeln rasch mit Soße und Salatblättern mischen. Restlichen Käse darüberstreuen und sofort servieren.

Tipp: Wenn Sie den Parmesankäse durch Olivenöl ersetzen, reduziert sich das Co2-Äquivalent des Gerichts.

Co2-Äquivalente:
Spaghetti: 457
Zitronen: 92
Olivenöl: 312
Parmesankäse: 1.050
Rucola: 21
Gesamt: 1.932
600 g Rindfleisch: 7.980

Buchtipp:

Alle Rezepte von Bettina Goldner sind nicht nur „Umweltfreundlich vegetarisch“ (Hädecke Verlag, 16,90 Euro), sondern ausgesprochen lecker. So macht klimafreundliches Kochen Spaß. Bei allen Rezepten sind CO2 Äquivalente aufgeführt.

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