6. Februar 2017

Wenn die Geburt sich hinauszieht

Neue Kraft für die Wehen

Geburt
© ollyy/Shutterstock.com

Fünf, sechs Zentimeter weit hat sich der Muttermund schon geöffnet. Doch dann geht die Geburt plötzlich nicht weiter. Bahnen sich gar Komplikationen an? Was Schwangeren jetzt hilft!

Solche Pausen erleben viele Frauen, weiß Monika Arndt, leitende Hebamme in den Wuppertaler Antonius-Kliniken, und beruhigt: Vielleicht muss der Körper nur neue Kraft schöpfen. Gut, wenn die Mutter dann ein bisschen schlafen oder dösen kann. Die alte Regel, dass sich nach spätestens zwei Stunden etwas getan haben muss, nehmen viele Geburtshelfer nicht mehr wortwörtlich – solange die Herzton-Kontrollen zeigen, dass es dem Baby gut geht.

Homöopathie & Bewegung können helfen

Sanfte Mittel bringen viele Geburten wieder in Gang: „Oft wirken Bäder anregend. Anderen Frauen helfen Akupunktur oder homöopathische Mittel„, zählt Monika Arndt auf.

Manchmal finden große Babys den Weg durch den Geburtskanal nur schwer. Oder das Köpfchen liegt ungünstig im Becken. Dann können Positionswechsel und Bewegung einen Ausweg eröffnen.

Frauen, die schon zu erschöpft sind, können die Geburtshelfer durch eine PDA (Periduralanästhesie, Rückenmarksspritze) die Schmerzen nehmen (lesen Sie dazu den Beitrag „Die Entbindung schmerzfrei erleben„) und/oder ihre Wehen durch einen Oxytocin-Tropf verstärken. Wichtig ist, dass Paare mit solchen Möglichkeiten rechnen und sich dadurch nicht aus der Fassung bringen lassen, betont Hebamme Monika Arndt.

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