1. Januar 2017

Mittel gegen den Wehenschmerz

Schadet die PDA dem Baby?

Mittel gegen den Wehenschmerz
© RyanJLane/iStockphoto.com

Mit einer PDA lässt sich der Wehenschmerz besser ertragen. Aber schadet die Spritze ins Rückenmark eventuell dem Ungeborenen?

Wenn eine Frau unter stundenlangen Wehenschmerzen verkrampft, kann das dazu führen, dass das Baby weniger Sauerstoff über die Plazenta bekommt. Die Folge: Das Kind ist matter und hat eine schlechtere Hautfarbe, erklärt der Darmstädter Anästhesist Professor Dr. Eberhard Götz. Die lokale Betäubung durch eine Rückenmarksspritze (PDA) vertragen Babys oft besser als einen strikten Verzicht der Mutter auf Schmerzmittel.

Gründliche Vorbereitung auf die Geburt

Die Befürchtung, das Baby könne von den Betäubungsmitteln etwas abbekommen, teilt der Experte nicht. Von einer lokalen Betäubung gelangen keine nachweisbaren Mengen in den Kreislauf der Kinder.

Allerdings: Viele Frauen setzen sich erst während der Wehen mit einer möglichen PDA auseinander. Entschließen sie sich dann für die Betäubung, haben sie oft das Gefühl, versagt zu haben oder dem Baby zu schaden. Professor Dr. Götz empfiehlt werdenden Müttern deshalb eine gründliche Geburtsvorbereitung.
Denn Atmungs- und Entspannungstechniken können helfen, die Schmerzen zu lindern. Das gibt Frauen mehr Sicherheit und kann Ängste vor der Geburt abschwächen. Für Professor Götz gehört zur Geburtsvorbereitung aber auch ein Gespräch mit dem zuständigen Anästhesisten der Geburtsklinik.

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