10. Juni 2017

Der richtige Kurs, Massagen, Tee

10 Tipps für eine schöne Geburt

Der richtige Kurs, Massagen, Tee
© Ahturner/Shutterstock.com

Die Freude aufs Baby ist groß. Die Sorge vor der Entbindung aber auch. Diese zehn Tipps helfen Schwangeren, sich gut auf die Geburt vorzubereiten.

Der richtige Kurs

Ein guter Geburtsvorbereitungskurs hilft werdenden Müttern gleich mehrfach: Er verbessert ihr Gespür für den eigenen Körper. Sie erfahren, was ihnen gut tut und wie sie mit Verspannungen umgehen können – auch unter Belastung, wie in den Wehen, helfen diese Entspannungsübungen. Er informiert sie darüber, wie unterschiedlich Geburten ablaufen können. Umso eher behalten Schwangere die Nerven und geraten nicht in Panik, wenn etwas anders läuft als erwartet. Er zeigt ihnen Möglichkeiten auf, wie sie sich zwischen den Wehen entspannen und Schmerzen durch Bewegung, Haltungsänderungen und bewusstes Atmen verarbeiten können. Verschiedene Möglichkeiten der Entbindung, zum Beispiel die Wassergeburt, werden vorgestellt.

Ganz wichtig:

  • Eine gute Kursleiterin erklärt Eltern nicht, wie eine Geburt richtig abläuft. Sondern: Sie informiert über Möglichkeiten, aus denen jede Frau das für sie Beste herausfinden kann.

Akupunktur

  • Die Reifungsprozesse, die der Körper einer Schwangeren durchmacht, lassen sich durch gezielte Akupunktur wirkungsvoll unterstützen. Nach dem Römer-Schema werden die Frauen dazu ab der 36. Woche einmal wöchentlich behandelt. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass sich die Geburt dadurch im Schnitt um zwei Stunden verkürzt.

Damm-Massage

  • Um die Durchblutung des Damms und damit auch seine Dehnbarkeit zu fördern, empfehlen viele Hebammen eine tägliche Damm-Massage. Viele Dammschnitte und -risse lassen sich dadurch vermeiden. Etwa vier bis sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin sollten Frauen mit den Massagen anfangen. Welches Öl sie dazu verwenden und wie sie dabei vorgehen müssen, lassen sie sich am besten von einer Hebamme erklären. Allerdings sollten werdende Mütter unbedingt vorher mit ihrem Arzt sprechen, bevor sie diese oder eine der folgenden Methoden anwenden.

Epi-No

  • Die Geburtswege trainiert von der 38. Schwangerschaftswoche an auch Epi-No, ein aufblasbarer Gummiballon (für 70 Euro in Apotheken). Nach Erfahrung von Ärzten an der Technischen Uni München brauchen Frauen danach weniger Schmerzmittel und Periduralanästhesien (Rückenmarksspritze). Die Zahl der Dammschnitte sinkt erheblich, und die Austreibungsphase der Geburt verkürzt sich. Zudem empfanden die Frauen nach eigenen Aussagen bei der Geburt weniger Angst.

Himbeerblättertee

  • Viele Hebammen schwören auf ihn, den Himbeerblättertee (aus der Apotheke). Drei Tassen täglich ab der 34./35. Woche sollen die Muskulatur im kleinen Becken lockern und die Geburtswege weicher machen.

 

Heublumen-Bäder, der passende Ort… 5 weitere Tipps für eine schöne Geburt finden Sie in der Fortsetzung.

Ein Kommentar

  1. Adelina Horn sagt:

    Hallo,
    ich habe die Hebammensprechstunde von Ingeborg Stadelmann gelesen und dann auch die schönen Tipps befolgt und zusätzlich geburtsvorbereitende Akupunktur gemacht. Meine Eröffnungsphase war sehr schnell geschafft und nach dem Einsetzen der ersten Wehen war mein Babylein in schnellen 2 Stunden :-O auf der Welt. Ich weiß nicht, inwiefern die gute Vorbereitung da wirklich solche Wunder vollbracht hat, aber ich kann es mir nciht anders erklären, da ja doch viele viele Frauen länger brauchen. Ein paar meiner Erfahrungen versuche ich auch anderen Frauen in meinem Blog weiterzugeben. Der Himbeerblättertee war auch schon einmal Thema. Ich denke man kann nicht’s verkehrt machen, wenn man es einfach ausprobiert.
    Viele Grüße,
    Adelina

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