29. März 2017

Geburtsklinik

Genügend Hebammen in der Klinik?

© Valua Vitaly/Shutterstock.com

Bei der Geburt ihres Babys musste meine Freundin sich die Hebamme mit zwei anderen werdenden Müttern teilen; Personalmangel war die Begründung. Woran erkenne ich bei der Suche nach einer passenden Geburtsklinik, ob dort genügend Hebammen arbeiten?

Heidrun Alexnat, Bund Deutscher Hebammen:
„Fragen Sie in Ihrer Wunschklinik nach der Zahl der Hebammen (tatsächlich besetzte Vollzeit-Stellen!) sowie der Geburten pro Jahr. Ein Verhältnis von 1:118 entspräche den gemeinsamen Empfehlungen der Krankenhausgesellschaft, Kassen- und Hebammenverbände. Mancherorts liegt das Verhältnis trotzdem leider nur bei 1:180 oder gar 1:200.“
Universitätskliniken und andere große Häuser sind zwar oft besser besetzt, in kleinen Häusern haben Sie aber oft sogar bessere Chancen auf eine ungeteilte Hebamme, weiß die Expertin. Mit einem Personalwechsel wegen des Schichtbetriebs müssen werdende Eltern aber auf jeden Fall rechnen. Eine Gewähr dafür, dass eine Hebamme nur für sie bereit steht, bietet das Belegsystem. Dabei begleitet eine freie Hebamme Schwangere zur Geburt in die Klinik.

Eine Hebamme finden

Tipps, wie Schwangere eine Hebamme finden, die zu ihnen passt, und Online-Verzeichnisse für die Suche haben wir HIER!

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