17. November 2015

Geburt

Natürliche Geburt nach Kaiserschnitt

Geburt
© Zurijeta/iStockphoto.com

Nach einem Kaiserschnitt beim nächsten Kind eine natürliche Geburt erleben – das wünschen sich viele Mütter. Und nach einer Untersuchung in den USA ist das auch möglich.

Bei einer natürlichen Geburt besteht das Risiko, dass die alte Kaiserschnitt-
Narbe der Gebärmutter durch die Belastung reißt. Daher sind Schwangere unsicher, ob eine natürliche Entbindung beim nächsten Mal möglich ist.
Eine Untersuchung von mehr als 20 000 Geburten durch amerikanische Wissenschaftler hat jedoch gezeigt: Lediglich 52 von 10 0000 Frauen erlitten während der Geburt tatsächlich einen Riss der alten Kaiserschnittnarbe. Das Risiko ist damit deutlich geringer als angenommen.

Verbesserte OP-Technik

Die Tatsache, dass die Gebärmutter heute durch einen horizontalen Schnitt geöffnet wird, senkt die Gefahr von Komplikationen während folgender Schwangerschaften. Auch das Risiko eines Narben-Risses ist dadurch kleiner. Es spielt außerdem eine Rolle, wie viel Zeit zwischen den Geburten vergangen ist. Je größer der zeitliche Abstand, desto geringer die Gefahr eines Gebärmutter-Risses.

Der Ultraschall kann bei der Entscheidung helfen

Ist sich die werdende Mutter weiterhin unsicher, kann der Frauenarzt per Ultraschall die alte Schnittnarbe untersuchen. An der Stärke der Muskelschicht lässt sich erkennen, ob die Gebärmutter den Belastungen einer natürlichen Geburt standhalten kann.

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