2. November 2018

Die erste Zeit nach der Geburt

Das Wochenbett gut vorbereiten

© wavebreakmedia/Shutterstock.com

Viele Frauen möchten nach der Geburt schnell nach Hause. Dort fühlen sie sich mit dem Baby am wohlsten. Allerdings sollten sie und ihr Partner das Wochenbett daheim gut vorbereiten.

Damit die Familie sich aufeinander einstellen kann, nimmt der Vater sich am besten zwei Wochen Urlaub. Engagierte Papas schaffen in dieser Zeit auch den Haushalt, so die Essener Hebamme Antje Krüger. Aber wenn er vor jedem Handgriff erst fragen muss, organisieren sich die beiden besser anderweitig Hilfe. Das könnte eine Oma sein – wenn sie nicht dazu neigt, die junge Mutter zu bevormunden.

Freunde bekochen die jungen Eltern

Eine andere Lösung: Die Eltern wünschen sich zur Geburt einen Wochenbett-Dienst, bei dem die Verwandten und Freunde jeweils einen Tag lang für die junge Familie kochen, einkaufen und waschen. Auch Mahlzeiten auf Vorrat im Kühlfach sind praktisch. Die Krankenkasse finanziert eventuell eine Haushaltshilfe. Eine Nachfrage lohnt sich, vor allem vom zweiten Kind an.

An Hebamme und Kinderarzt denken

Ganz wichtig: frühzeitig eine Hebamme suchen, die zur Nachsorge kommt. Und die jungen Eltern dürfen die Vorsorgeuntersuchung U2 (zwischen dem 3. und 10. Tag nach der Geburt) nicht vergessen. Am besten erkundigen Sie sich von der Geburt, welcher Kinderarzt die U2 übernimmt und dafür eventuell sogar zu Ihnen nach Hause kommt.
Ein gemütlicher Platz im Schlafzimmer erlaubt es der Mutter, sich mit dem Baby zum Stillen oder Ausruhen zurückzuziehen.

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