3. Oktober 2016

Gymnastik, Yoga, Aquafitness

Warum Rückbildung wichtig ist

Geburt
© mediaphotos/iStock

Ein Kind auszutragen, ist für den weiblichen Körper Schwerstarbeit. Um die Gebärmutter, den Beckenboden und das gesamte Gewebe bei der Rückbildung zu unterstützen, bieten Hebammen und Geburtskliniken spezielle Kurse an.

Einige leichte Übungen zeigen die Hebammen den frischgebackenen Mamas bereits in den ersten Tagen nach der Geburt. Tiefergehende Übungen für den Beckenboden oder die Bauchmuskeln können Mütter dann in einem speziellen Rückbildungskurs erlernen.

Welche Rückbildungskurse gibt es?

Gymnastikkurse mit Kinderbetreuung oder ohne Baby, Rückbildungs-Yoga oder Aquafitness – die Angebote variieren von Anbieter zu Anbieter. Die meisten Hebammenpraxen bieten neben den Geburtsvorbereitungs- und Babypflegekursen auch Rückbildung an. Sprechen Sie Ihre Hebamme darauf an. Vielleicht können Sie sich mit anderen Schwangeren mit ähnlichem Entbindungstermin auch gleich zu einem Rückbildungskurs verabreden.


Auch die Hebammen an den Geburtskliniken bieten verschiedene Kurse. Verfügt das Krankenhaus über ein kleines Schwimmbad/Therapiebecken, wird eventuell auch dort Rückbildung angeboten. Wichtig dabei: Vor dem ersten Schwimmgehen sollte der Wochenfluss beendet sein.

Trainiert werden in den Kursen, egal ob im Wasser oder „an Land“, klassischerweise der Beckenboden, die Bauchmuskeln, der Rücken, die Arme sowie der Schulter- und Nackenbereich. Denn der Babyalltag kann ganz schön auf die Knochen gehen.

Was zahlt die Krankenkasse?

Den Krankenkassen ist wichtig, dass der Kurs zehn Stunden umfasst und spätestens neun Monate nach der Geburt abgeschlossen ist. Es kann also von Vorteil sein, sich rechtzeitig um ein geeignetes Angebot zu kümmern. Normalerweise findet die Abrechnung dann direkt zwischen Hebamme und Krankenkasse statt.

Möchten Sie einen Kurs belegen, der etwa von einer Physiotherapeutin angeboten wird? Dann fragen Sie vorher bei Ihrer Krankenkasse nach. Manche Kassen zahlen Rückbildungskurse nur, wenn eine Hebamme diese durchführt.

Warum ist Rückbildung wichtig?

Ein schlaffer, untrainierter Beckenboden sowie eine nicht richtig zurückgebildete Gebärmutter können späteren Jahren große Probleme bereiten, etwa dauerhafte Inkontinenz oder eine Blasenabsenkung. Nicht selten müssen Frauen sich deswegen operieren lassen.

Mehr zum Thema „Rückbildung“ erfahren Sie hier.

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