7. Januar 2017

Tipps von Müttern für Mütter

Wochenbett, Babyschlaf, Kinderalltag

25 Tipps von Müttern für Mütter
© Kristian Sekulic/iStockphoto.com

Wer hilft Ihnen im neuen Job? Natürlich die erfahrene Kollegin. Und das gilt auch für diesen ganz speziellen neuen Job als Mama. Tipps und Ideen von erfahrenen Müttern für die Zeit nach der Geburt und den Alltag mit Baby.

Die erste Zeit  nach der Geburt

  • Sich rechtzeitig um eine Nachsorge-Hebamme kümmern, zu der man Vertrauen hat.
  • Vorkochen und portionsweise einfrieren! Das Chaos der ersten Tage ist nicht zu unterschätzen und neben ausreichend Schlaf ist Essen ganz wichtig!
  • Besuch auf später verschieben und das am besten vor der Geburt klären, dann ist niemand beleidigt. Kommen durften in der ersten Zeit nur die Großeltern, die dann etwas frisch Gekochtes mitbringen.
  • Wer Wert darauf legt, sollte sich vor der Geburt einen pflegeleichten Haarschnitt zulegen. So kommt man sich in der ersten Zeit zu Hause nicht ganz so unattraktiv vor.
  • Bei Kind Nummer 2 haben wir die Geburtsanzeigen schon Wochen vorher vorbereitet. Am Tag nach der Geburt wurde alles verschickt und fertig.
  • Die Vorratskammer auffüllen, so dass nur frische Lebensmittel eingekauft werden müssen.
  • Alle Aufgaben, für die nicht zwingend die Mama benötigt wird, delegieren! Einkaufen, kochen, putzen, Geschwister bespielen.
  • Kompressen wirken Wunder bei entzündeten Brustwarzen. Ich viertele die Kompressen, das spart Geld.

Baby & schlafen

  • Wenn das Baby schläft: auch schlafen. Oder zumindest ausruhen.
  • Für Babys, die nur schlafen, wenn sie im Kinderwagen geruckelt werden: Im Wohnzimmer oder auf der Terrasse Zeitungsstapel unterschiedlicher Höhe auslegen und mit dem Wagen drüberschaukeln.
  • Ein Beistellbett sorgt für entspannte Nächte, weil die Mama nach dem Stillen oder zum Beruhigen liegen bleiben kann.
  • Die Kombination aus Tragetuch und Frank Sinatra bringt jedes Baby zum Einschlafen.
  • Mindestens fünf Schnuller im Babybett verteilen, möglichst in Griffweite des Kindes.
  • In der Stillzeit am Nachmittag und abends nicht viel Kaffee trinken. Diesen Fehler habe ich bei meinem ersten Kind gemacht und erst später rausgefunden, warum mein Baby so schlecht schläft.

Der Alltag mit dem Baby

  • Spaziergänge gegen Lagerkoller. Die frische Luft stärkt Babys Immunsystem, die Mama kommt mal raus und hält sich fit.
  • Eine gute Anschaffung: Spielebögen, unter denen das Baby auf der Decke liegt und sich beschäftigt.
  • Den Haushalt mal Haushalt sein lassen. Wichtig sind Ruhe und Ausgeglichenheit, denn Hektik und Stress übertragen sich auf das Baby.
  • Wir haben als Wiege einen alten Wäschekorb mit Schaumstoff ausgelegt und an einen Dachbalken gehängt. So konnte man ihn mit dem Fuß anschubsen und nebenher lesen.
  • Hat das Kind ein Lieblingskuscheltier, sofort noch eins davon besorgen! Beide dann im Wechsel verwenden, damit das Kind keinen Unterschied „erschnuppert“. So ist es kein Drama, falls eines verlorengeht.
  • Den Kontakt zu Müttern meiden, die einen unter Druck setzen. Wenn Sätze mit „Meiner kann ja schon …“ anfangen, einfach auf Durchzug schalten oder gehen.
  • Immer ausreichend Ersatzkleidung für das Kind dabei haben (und für Mama ein T-Shirt, besonders auf Reisen). Außerdem: Im Auto, in der Handtasche, in der Jacke noch einen Schnuller mitnehmen.
  • Seifenblasen in der Wickeltasche erleichtern lange Wartezeiten.
  • Unbedingt Auszeiten gönnen, also einen Mädelsabend, Zeit alleine, vielleicht sogar eine Wellness-Behandlung.
  • Bei Koliken habe ich mich mit dem Baby auf einen Gymnastikball gesetzt. Durch das leichte Auf und Ab wurde das Kind schnell ruhig.

Danke an:

  • Andrea Blumenwitz, Mutter von 4 Jungs
  • Marion Maiberger, Mutter von einem Jungen, einem Mädchen
  • Silvia Würtele, Mutter von einem Jungen, einem Mädchen
  • Susanne Schurk, Mutter von einem Sohn, einer Tochter
  • Diane Dotzauer, Mutter von zwei Töchtern
  • Andrea Selg, Mutter von zwei Jungen
  • Verena Schmidt, Mutter von zwei Töchtern
  • Sandra Gerlicher, Mutter von einer Tochter und einem Sohn

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