DIY

Badebomben selber machen

Kinder lieben kunterbunte sprudelnde Badekugeln. Mit diesem Rezept könnt ihr die Badebomben ganz leicht selber machen und einen Vorrat anlegen – sie eignen sich auch wunderbar als Geschenke.

Sie schäumen, sprudeln und verwandeln das dringend nötige Bad in willkommene Spielzeit. Die Rede ist von Badebomben. Denn sie kommen in den schönsten Farben und Formen daher und vertreiben so die Langeweile aus dem Badezimmer. Und das Beste ist: Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung könnt ihr sie ganz leicht selber machen.

Kleine Anmerkung am Rande: Wir lieben Kinderkunst. Aber wer Kinder hat, weiß auch DIY-Projekte, die sich selbst verbrauchen, zu schätzen. Für unsere Badebomben können die Kleinen gestalterisch tätig werden – ganz ohne, dass die Exponate danach wochenlang herumkugeln oder in der Ecke liegen.

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Die richtige Form für eure Badebomben: Lama, Herz oder Ananas

Bevor es losgeht, überlegt ihr euch am besten, welche Form die Badebomben haben sollen. Klassische Badebomben-Formen gibt es in verschiedenen Durchmessern aus Aluminium. Aber auch Back- und Pralinenformen eignen sich für die Herstellung, ebenso wie Eiswürfelformen oder sogar ganz normale Keksausstecher. Es gibt also schier unzählige Möglichkeiten, die sprudelnden Figürchen dem (optischen) Geschmack der Kinder anpassen.

So gelingen die Badebomben: alle Zutaten und Zusätze auf einen Blick

Die Zutaten für unsere sprudelnden Kugeln bekommt ihr in jedem gut sortierten Drogeriemarkt. Auf unnötige Chemie verzichten wir bei unseren selbst gemachten Badebomben natürlich.

Ihr braucht:

  • 120 g Kokosöl (optional könnt ihr auch Jojobaöl verwenden)
  • 450 g Natron
  • 100 g Speisestärke
  • 250 g Zitronensäure (wichtig: Die Zitronensäure muss Lebensmittelqualität haben. Ihr findet sie in Pulverform in der Backabteilung.)

optional:

  • Lebensmittelfarbe
  • 100 g gemahlene Haferflocken
  • getrocknete Blüten
  • ein paar Tropfen naturreines ätherisches Öl, z. B. von Primavera*, Farfalla* oder Doterra*.

Badebomben mit Haferflocken: Pflege aus dem Küchenschrank

Haferflocken sind wahre Alleskönner. Denn sie entfalten ihre Wirkung nicht nur im Frühstücksbrei, sondern eignen sich auch zur äußerlichen Anwendung. Denn Haferflocken enthalten viele Mineralien und pflegen empfindliche Kinderhaut besonders gut. Deswegen packen wir sie kurzerhand in unsere Badebomben. Tipp: Jagt die Flocken einmal durch den Mixer und verarbeitet sie zu Mehl. So schwimmen sie später nicht unappetitlich in der Wanne.

Sprudelnde Badebomben dank Natron

Natron ist so vielseitig und eignet sich als Backtriebmittel ebenso wie als Allzweckreiniger, als Weichspüler und als Shampoo-Ersatz. In unseren Badebomben sorgt es in Kombination mit der Zitronensäure für den perfekten Sprudel-Effekt. Obendrauf ist es auch noch gut zur Haut.

Badebomben mit ätherischen Ölen: gut zu wissen

Für einen schönen Duft könnt ihr auch ein paar Tropfen naturreines ätherisches Öl, etwa Lavendel oder Kamille, zugeben. Starke Öle, wie Eukalyptus oder Pfefferminze eignen sich nicht für kleine Kinder, sie können im schlimmsten Fall sogar Atemwegsprobleme auslösen. Generell gilt hier: Weniger ist mehr! Und baden Babys mit, solltet ihr auf den ätherischen Zusatz besser ganz verzichten.

Badebomben selber machen in wenigen Schritten: So geht's

  1. Als Erstes verarbeitet ihr die trockenen Zutaten. Mischt Natron, Speisestärke und Zitronensäure in einer Schüssel zusammen. Benutzt ihr Haferflocken oder Lebensmittelfarbe in Pulverform, könnt ihr diese auch schon in diesem Schritt beigeben.
  2. Nun schmelzt das Kokosöl langsam in einem Topf. Dabei ist es wichtig, dass es nur auf etwa 45 Grad erwärmt und nicht zu heiß wird. Weil das Kokosöl bei Kälte hart wird, solltet ihr den Topf nach dem Gebrauch unbedingt mit heißem Wasser spülen. Ätherische Öle könnt ihr jetzt direkt ins lauwarme Öl tropfen.
  3. Gebt dann das Kokosöl langsam zur Natron-Mischung. Damit die Zitronensäure nicht mit der Flüssigkeit reagiert, müsst ihr besonders behutsam vorgehen. Rührt die Masse vorsichtig durch, sonst zischt sie zu früh los.
  4. Anschließend könnt ihr gemeinsam mit den Kindern kneten und formen. Die Masse wird krümelig, sollte aber dennoch gut zusammenhalten, wenn ihr sie festdrückt. Fühlt sie sich zu trocken an, könnt ihr hier noch mit ein paar Tropfen flüssigem Kokosöl ausgleichen. Ist sie zu flüssig, mischt einfach noch einen Löffel Speisestärke unter.
  5. Jetzt geht es um die Farbe. Wenn ihr Lebensmittelfarbe in Gelform verwendet, könnt ihr sie nun unterkneten. Ihr könnt die Masse auch in mehrere Teile aufteilen und verschiedene Farben nutzen. Schichtet ihr die Farben dann in den Formen, ergibt sich ein schöner Regenbogeneffekt. Es gilt: Einfach ausprobieren! Vor allem Kindern machen die Farbexperimente meist großen Spaß.
  6. Die Masse ist angerührt, die Formen stehen bereit. Drückt sie nun fest hinein. Ihr könnt auch getrocknete Blüten in die Formen streuen und die Masse großzügig darauf verteilen und fest drücken.
  7. Ist alles an Ort und Platz müssen die Badebomben ruhen. Dafür kommen sie für einige Stunden in den Kühlschrank – am besten über Nacht. Bevor sie schließlich ihren sprudelnden Einsatz in der Badewanne haben, lasst sie am besten noch zwei Tage lufttrocknen. Wetten, dass eure Kinder das nächste Vollbad gar nicht erwarten können?

Autorin: Marlene Mayer

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