Spaß für die ganze Familie

Riesenseifenblasen

Riesenseifenblasen bringen nicht nur Kinder zum Staunen, sondern auch Erwachsene. Die glitzernden Flugblasen sind leicht selber herzustellen und versprechen eine Menge Spaß. Wie das geht, erfahrt ihr hier.

Seifenblasen sind eine schöne Beschäftigung für Kinder, die nicht so schnell langweilig wird. Je größer die Blasen sind, desto besser und platzen sollten sie auch nicht gleich. Damit das gelingt, muss man das richtige Mischverhältnis der Seifenblasenlösung beachten, und auch das verwendete Spülmittel ist nicht ganz unwichtig. Zu guter Letzt benötigt ihr eine Vorrichtung, um die Riesenseifenblasen in die Luft zu entlassen. Auch diese könnt ihr im Nu selber machen. Alles was ihr dazu braucht, erfahrt ihr hier.

Und nun wünschen wir euch viel Spaß beim Basteln und Tüfteln.

Seifenblasen selber machen mit Kleister

Eine Möglichkeit Seifenblasen herzustellen, ist mit Kleister. Den bekommt ihr im Baumarkt. Darüber hinaus benötigt ihr Wasser und ein Spülmittel. Besonders gut sollen die Seifenblasen mit Spülmittel Fairy Ultra (Original) werden. Um die Seifenblasenflüssigkeit herzustellen, mischt ihr folgende Mengen zusammen:

  • 1000 ml Wasser
  • 90-100 ml Spülmittel Fairy Ultra (Original)
  • 2-3 TL Kleister

Das Ganze wird so lange umgerührt, bis sich der Kleister gänzlich aufgelöst hat. Noch besser wird das Ergebnis, wenn die Seifenblasenflüssigkeit einige Stunden vor Verwendung geruht hat. Danach solltet ihr das Ganze noch mal umrühren und fertig.

Durch den Kleister eignet sich diese Mischung besonders gut für Riesenseifenblasen. Dafür braucht ihr nur eine große Schüssel und eine saugfähige, nicht zu dünne Schnur, die ihr in Form eines Dreiecks an zwei runde Hölzer befestigt. Nun könnt ihr damit die Seifenblasenflüssigkeit aufnehmen und mithilfe eines Windstoßes – wenn ihr euch beispielsweise im Kreis dreht – riesige, schimmernde Seifenblasen zaubern.

Mehr Stabilität durch Ultraschallgel oder Gleitgel

Ein weiteres Geheimrezept für schöne große Seifenblasen soll folgendes sein:  

  • 100 ml Spülmittel (am besten Fairy Ultra)
  • 50 ml Glycerin (in der Apotheke erhältlich)
  • 2 gehäufte Teelöffel Tapetenkleister in Pulverform (aus dem Baumarkt)
  • 1 Teelöffel Ultraschallgel vom Arzt oder alternativ ein Gleitgel, was es z. B. bei dm gibt
  • 1 l Wasser  

Die Lauge muss ganz vorsichtig angerührt werden. Achtet darauf, dass keine Blasen entstehen, sobald das Wasser dazukommt. Lasst die Lauge am besten noch etwas stehen, bevor ihr sie verwendet.

Riesenseifenblasen mit Guarkernmehl

Dieses einfache Rezept zaubert ebenfalls traumhaft schöne Riesenseifenblasen.

Dazu benötigt ihr:

  • 1 Liter Wasser
  • 50 ml Fairy Ultra (grün)
  • 1 gr Guarkernmehl (1/2 TL)
  • 2 gr Backpulver (1 gestr. TL)
  • 0,5 gr Kleister (1/4 TL)

Die Zutaten vermischt ihr gründlich mit einem Schneebesen und wartet so lange, bis der Schaum vollständig verschwunden ist. Und schon könnt ihr mit den Riesenseifenblasen loslegen.

Seifenblasen-Stäbe mit Schnur selber bauen

Das braucht ihr

  • 1 m Rundholz/Riffelstab mit einem Durchmesser von 10 mm.
  • 1,5 m dicke Wolle oder saugfähiges Baumwollgarn
  • 1 Unterlegscheibe

Und so geht es:

  1. Sägt das Rundholz in der Mitte durch, sodass ihr zwei 50 cm lange Holzstäbe erhaltet.

  2. Knotet nun die Schnur an den ersten Stab und legt den zweiten Stab in einer Entfernung von ca. 50 cm daneben.

  3. Um zu verhindern, dass die Schnur vom Stab rutscht, könnt ihr den Stab knapp unter der Spitze einmal rundherum ansägen.

  4. Legt die Schnur anschließend in einer V-Form zwischen die Stäbe, um die Gesamtlänge der Schnur abzuschätzen.

  5. Knotet die Schnur anschließend an den zweiten Stab und führt sie durch die Unterlegscheibe, bevor ihr sie am Ende wieder mit dem ersten Stab verbindet.

  6. Verknotet die Kordel nun oberhalb der Unterlegscheibe, damit die Riesenseifenblasen nicht durch die Unterlegscheibe behindert werden.

Nun kann das große Seifenblasen-Fest beginnen. Wer schafft die größten fliegenden Luftbälle und bei wem halten sie länger? Vielleicht schafft ihr es sogar, eine kleine Blase in einer großen Blase einzuschließen. Wir wünschen dabei viel Spaß.

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