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Achtung, hier bin ich! – Wie Kinder im Straßenverkehr sichtbar bleiben

Die Regeln des Straßenverkehrs bringen viele Eltern ihren Kindern so früh wie möglich bei, denn sie sind wichtig, damit die Kleinen gut geschützt sind. Doch auch die Sichtbarkeit der Kids spielt eine wichtige Rolle. Was Eltern präventiv tun können, damit ihre Kinder bestmöglich zu sehen sind, erfahrt ihr hier.

Viele Eltern möchten ihre Kinder so lange es geht auf dem Weg zur Schule, zu Freunden oder dem Sportverein begleiten, denn das ist einfach sicherer. Doch früher oder später ist es so weit und das Kind soll zum ersten Mal alleine eine kleinere Strecke zurücklegen. Die wichtigsten Verkehrsregeln sitzen, die Strecke und auch die etwas kniffligeren Stellen sind dem Kind gut bekannt – alles klar für den ersten Ausflug allein? Noch nicht ganz, denn was Eltern auf jeden Fall überprüfen sollten ist, wie sichtbar ihr Kind für andere Verkehrsteilnehmer ist.

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Kinder für ihre eigene Sichtbarkeit sensibilisieren

Kinder selbst machen sich keine allzu großen Gedanken darüber, ob sie gut sichtbar sind. Sie gehen lange davon aus, wenn sie das Auto sehen, sieht das Auto auch sie. Leider ist das ein gefährlicher Trugschluss. Geht man als Erwachsener beim Üben des Schulwegs öfter mal in die Hocke, um auf der Augenhöhe eines Kindes zu sein, fällt auf, wie viel Kindern schon auf Grund ihrer Körpergröße entgeht. Die kleinsten Verkehrsteilnehmer selbst sind dadurch leider besonders leicht zu übersehen, nicht nur in den dunklen Jahreszeiten, auch bei helllichtem Tag. Um Kinder für das Problem der Sichtbarkeit zu sensibilisieren, kann es helfen, sie bei der nächsten gemeinsamen Autofahrt bewusst darauf aufmerksam zu machen, wie schlecht man viele Dinge während der Fahrt erkennen kann, etwa bei Dunkelheit, Regen oder auch hellem Sonnenlicht.

Dresscode: bunt und leuchtend

Was hilft, um bei allen Licht- und Wetterbedingungen sichtbar zu bleiben, sind helle, leuchtende Farben und reflektierende Materialien am Körper. Sicherheitswesten und blinkende Anhänger für den Rucksack sind immer eine gute Idee – übrigens gehen Eltern auch hier am besten als gutes Vorbild voran. Doch der Kopf ist die höchste Stelle am Körper und meist als Erstes sichtbar, zum Beispiel, wenn Kinder zwischen Autos durchschauen.

Aus diesem Grund verteilt die DEKRA mittlerweile seit 2004 die "DEKRA Kinderkappen" an Schulkinder: Bei Tageslicht macht die signalrote Farbe Autofahrer auf die Kleinen aufmerksam, in der Dämmerung oder im Dunkeln sorgt der rundum laufende reflektierende Leuchtstreifen dafür, dass die Kinder deutlich besser zu sehen sind. Die DEKRA setzt mit dieser Aktion, in deren Rahmen bereits über drei Millionen Kappen verteilt wurden, konsequent eine Initiative für mehr Verkehrssicherheit um. Ein Großteil der DEKRA Standorte in ganz Deutschland und auch viele DEKRA Tochtergesellschaften weltweit beteiligen sich an dieser Aktion. Hierbei arbeiten die DEKRA Standorte oftmals mit den regionalen Schulen und Verkehrswachten zusammen, um mit geballter Kompetenz den Kindern die wichtigsten Informationen und Verhaltensweisen zum Thema Sicherheit im Straßenverkehr zu vermitteln.

Weitere Infos zum Thema sicherer Schulweg und den DEKRA Kinderkappen gibt es hier.
Alle Informationen findet ihr unter dekra.de/kinderkappen
Euren nächstgelegenen DEKRA Standort findet ihr unter dekra.de/standorte

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