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Verkehrsprävention für Kinder

Speziell für Kita- und Schulkinder entwickelte Programme zur Verkehrserziehung sind eine sinnvolle Ergänzung zum Training innerhalb der Familie. Welche Angebote es gibt und was sie anbieten, erfahrt ihr hier.

Die wichtigste Basis für eine gelungene Verkehrserziehung ist, dass Eltern ihren Kindern im Alltag ein gutes Vorbild sind. Denn bekannte Abläufe und Prozesse bleiben Kindern in Erinnerung und werden nachgeahmt. Etwa ab dem Grundschulalter können Eltern mit Kindern bekannte Wege ablaufen und die 
wichtigsten Verhaltensweisen üben, denn gemeinsames Üben und ständiges Erklären von Situationen fördert das Verständnis. Hier kann man auch gerne das Kind mit einbeziehen, wenn es um eine Bewertung einer Situation und entsprechenden Entscheidungen geht. Damit die Verkehrserziehung erfolgreich abläuft und Eltern ihre Kinder irgendwann hoffentlich bedenkenlos alleine losschicken können, ist es aber wichtig, das Kind nicht direkt mit zu vielen Informationen zu überreizen. Das Kind muss in dem jeweiligen Moment bereit sein, Informationen aufzunehmen und diese zu verarbeiten. 

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Doppelt hält besser

Wenn Kinder an speziell für sie entwickelten Präventionsprogrammen teilnehmen, gibt das ihnen und ihren Eltern oft ein zusätzliches Sicherheitsgefühl. Denn professionelle Coaches bringen dank ihrer Erfahrungswerte neue Ideen mit, wie sie am besten zu Kindern durchdringen und diese anleiten können, um das Gelernte zu verinnerlichen. Präventionsprogramme ersetzen die Lerneinheiten im Familienalltag nicht, aber ergänzen diese sinnvoll.

Früh übt sich: Kita-Aktionen

Die deutsche Verkehrswacht bietet schon in Kitas das Präventionsprogramm "Kinder im Straßenverkehr" an: Kitas wird hier professionelle Unterstützung bei der Verkehrssicherheitsarbeit geboten. Zunächst erfolgt ein Beratungsgespräch zwischen Verkehrswacht und der Kita, daraufhin werden den Erziehern praxisnahe Empfehlungen und Anleitungen für Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen mitgegeben. Ziel ist es, die kindliche Reaktionsfähigkeit zu schulen und die Bewegungssicherheit auszubauen. Ein Ansprechpartner steht den Pädagogen bei Fragen zur Seite. Möglich ist auch die Veranstaltung eines Verkehrssicherheitstages.

Die Informationsveranstaltungen des Programms "Kind und Verkehr" wenden sich hingegen vor allem an die Eltern: Auf Veranstaltungen werden sie darüber informiert, wie sie ihre Kinder gut auf den Straßenverkehr vorbereiten. 

Aktionen zum Schulanfang

Nach den Sommerferien gibt es vielerorts die "Brems Dich! Schule hat begonnen"-Schulanfangsaktion der lokalen Verkehrswacht: Leuchtende Banner erinnern Autofahrer daran, vorausschauend und rücksichtsvoll zu fahren. Auch die DEKRA arbeitet zum Schulbeginn mit den Schulen und der Verkehrswacht zusammen und verteilt im Rahmen der DEKRA Kinderkappen-Verkehrspräventionskampagne seit 2004 signalrote und reflektierende Baseballkappen an Schulkinder, durch die Autofahrer auf die Kleinen aufmerksam werden sollen. Bereits drei Millionen Kappen wurden so kostenlos an Schüler verteilt.

Unterwegs mit dem Schulbus

Mittlerweile hat die DEKRA die Kampagne zur Verkehrsprävention ausgeweitet: der "DEKRA Kinderkappen Bus", ein Schulungsfahrzeug, soll Schulkindern bundesweit anschaulich machen, welches Verhalten zu einem sicheren Schulweg mit dem Bus gehört. Ein Trainer für Verkehrserziehung klärt die Kinder über die Gefahren rund um den Bus auf und weist sie auf das richtige Verhalten während der Fahrt hin. Er erklärt, worauf beim Ein- und Aussteigen zu achten ist und beantwortet alle wichtigen Fragen. Nach einem erfolgreich absolvierten Bustraining erhalten die Kinder eine Urkunde. Natürlich erhält jedes Kind auch eine rote DEKRA Kinderkappe.

Die wichtigsten Verhaltensweisen für einen sicheren Schulweg sind in der Begleitbroschüre "Voll sicher. Voll gut." zusammengefasst: dekra.de
Alle Informationen findet ihr unter dekra.de/kinderkappen
Euren nächstgelegenen DEKRA Standort findet ihr unter dekra.de/standorte

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