Rezeptideen

Kinderessen: Die Lieblingsgerichte unserer Redaktionskids

Wir haben nachgefragt bei unseren Kindern: Das sind die absoluten Lieblingsgerichte, die unsere Redaktionsmamas regelmäßig kochen und die IMMER verspeist werden, ohne Augenrollen. Mit Klassikern und echten Geheimtipp-Rezepten.

Gemüsewaffeln mit Kräuterquark

Redakteurin Irlana macht für ihren Sohn Finn (9) regelmäßig diese gemüsige Waffel-Variante: "Er liebt sie und isst so sogar Zucchini, die er normalerweise nicht mag. Die Waffeln schmecken auch kalt und sind ein toller Schulbrotersatz. Übrigens: Man kann die Gemüsesorten auch variieren."

Zutaten für die Waffeln (für 4-6 Personen):

  • 520 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Tüte Backpulver
  • 120 g Kokosöl (am besten kurz im Topf flüssig werden lassen)
  • ca. 180 ml Wasser oder mehr nach Bedarf
  • 2 EL Chiasamen für 15 min in 8 EL Wasser eingeweicht
  • 2 Zucchinis
  • 4-5 Möhren
  • 1 kleine Zwiebel
  • nach Geschmack: Salz, Pfeffer, schön viele Kräuter wie Oregano, Thymian, Rosmarin

Für den Kräuterquark:

  • 500 g Magerquark
  • etwas Haferdrink oder Milch
  • Frische oder TK-Kräuter, z. B. Bärlauch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Mehl und Backpulver mischen. Zwiebeln fein würfeln, Zucchinis und Möhren raspeln. Alle Zutaten ordentlich mit dem Handrührgerät vermischen. Bei Bedarf mehr Wasser zugeben (bei Vollkornmehl braucht man mehr Wasser als bei Weißmehl), sodass ein dickflüssiger Teig entsteht. Anschließend die Waffeln im Waffeleisen goldbraun backen (dauert bei diesem Teig länger als bei normalen, süßen Waffeln). 

Für den Quark:
Den Quark mit etwas Milch oder Haferdrink verrühren, sodass eine angenehme Konsistenz entsteht. Kräuter fein hacken, dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Einfaches Nudelgericht

Grafikerin Anja hat diese Nudeln schon früher für ihre Tochter Rebecca (20) gekocht. Heute ist es ihr liebstes Studi-Essen: "Meine Tochter mochte dieses schlichte Gericht schon immer und auch heute ist es noch ein Klassiker in unserer kleinen Familie. Selbst als Studentin kocht sie es manchmal für sich und ihre Mitbewohner. Der Trick ist, dass man die Zutaten fast immer alle zu Hause hat. Und wer weiß, vielleicht kocht Rebecca es ja irgendwann auch einmal ihren Kindern ..."

Zutaten für 4 Portionen: 

  • 2 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml Milch
  • Salz und Muskat
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 500 g Tiernudeln
  • 50g geriebener junger Gouda

Zubereitung:

Die Butter im Topf erhitzen. Mehl zugeben und bei mittlerer Hitze ca. zwei Minuten unter Rühren anschwitzen. Mit Tomatenmark glatt rühren und kurz mitkochen. 50 ml Milch hinzugießen und mit dem Schneebesen glatt rühren, dann die restliche Milch aufgießen und glatt rühren. Sauce zum Kochen bringen und unter Rühren bei milder Hitze ca. 10 Min. kochen lassen. Mit Salz und Muskat abschmecken und beiseite stellen. Butter in einer Pfanne erhitzen und Semmelbrösel darin goldbraun rösten, beiseite stellen. Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser garen. Abgießen und mit der Sauce mischen. Mit Gouda und den Butterbröseln bestreuen.

 

Gemüse-Lasagne oder auch Gemüse-Salagne

Wenn Patenkind Titus (7) zu Besuch ist, gibt es bei Textchefin Angela dieses Gericht: "Obwohl Titus den Zungenbrecher 'Lasagne' mittlerweile aussprechen kann (mit vollem Mund klappt‘s allerdings nicht immer), nennen wir der guten Tradition halber sein und mein langjähriges und heiß begehrtes Lieblingsgericht immer noch 'Salagne'. Ein Klassiker, der eigentlich allen Kindern schmeckt."

Zutaten für 6 Personen: 

  • 2 geh. EL Butter
  • 2 geh. EL Mehl 
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Milch
  • 50 g Parmesan (frisch gerieben)
  • Salz u. Pfeffer, frisch gerieben
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Stangen Lauch
  • 300 g Champignons
  • 2 EL Olivenöl 
  • 1 EL Tomatenmark
  • 3 Dosen Pizza-Tomaten
  • frische Kräuter nach Belieben (Oregano, Thymian, Salbei, Basilikum)
  • etwa 12 Lasagneplatten
  • 250 g Mozzarella

Zubereitung: 

  1. Butter im Topf schmelzen lassen. Mehl mit dem Schneebesen einrühren. Kleine Mengen Brühe und Milch nach und nach zugießen, und immer wieder gut durchrühren (sonst bilden sich Klümpchen). Parmesan unterrühren, würzen. Die Béchamel-Soße auf kleiner Flamme köcheln lassen (je länger sie köchelt, desto besser).
  2. Schalotte (wenn euer Kind partout keine Zwiebeln mag, könnt ihr sie auch weglassen) und Knoblauch schälen, hauchfein würfeln. Lauch putzen, gut waschen, in Ringe schneiden. Pilze putzen, in kleine Stücke schneiden.
  3. Zwiebel und Knoblauch in der Pfanne in heißem Öl andünsten. Lauch zugeben, mitdünsten. Pilze zugeben. Tomatenmark einrühren und kurz anrösten. Mit Pizzatomaten ablöschen. Etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis der Lauch weich ist. Mit Kräutern, Salz und Pfeffer würzen.
  4. Abwechselnd Gemüse, Lasagneplatten und Béchamel-Soße in eine Auflaufform schichten. Mit Béchamel-Soße abschließen. Mozzarella halbieren, in Scheiben schneiden. Lasagne damit belegen.
  5. Lasagne im heißen Ofen bei 180 Grad 30 bis 35 Minuten backen (die ersten 15 Minuten mit Alufolie abdecken, damit der Käse nicht verbrennt). Herausnehmen, kurz abkühlen lassen, servieren.

Hackbällchen-Suppe

Auf dieses simple Rezept steht die ganze Familie von Autorin Andrea, auch Tochter Philomena (3): "Weil in meiner Familie alle (außer mir) sehr pingelig sind, was Essen angeht, habe ich mir dieses Rezept irgendwann mal überlegt. Diese drei Zutaten mögen alle. Die Suppe geht super schnell und lässt sich auch ganz einfach schon am Vorabend vorbereiten."

Zutaten für ca. 3 Personen:

  • 2 l Wasser
  • 2 geh. TL Gemüsebrühe
  • Lobrbeerblatt
  • 400 g Bio-Rinderhack
  • Salz Pfeffer
  • 3 große Karotten
  • 6 große Kartoffeln 

Zubereitung:

  1. Wasser in einen Topf füllen, dazu die Gemüsebrühe und ein Lorbeerblatt geben.
  2. Bio-Rinderhack mit Salz und Pfeffer würzen, Bällchen daraus formen und sie in die kochende Brühe geben. Alles weiter köcheln lassen.
  3. Währenddessen Karotten und Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden und dazu geben. Wenn Karotten und Kartoffeln gar sind noch nach Geschmack nachwürzen. Fertig. (Statt Kartoffeln gehen übrigens auch kleine Nudeln.)

Vollkornpfannkuchen

Wenn es nach ihren drei Jungs Leonard (4), Vincent (2) und Julius (2) gehen würde, könnte Redakteurin Astrid dieses Abendessen täglich servieren: "'Heute gibt es Pfannkuchen!' Bei diesem Satz kann ich gar nicht so schnell gucken, wie alle am Tisch sitzen. Damit es auch zu einem Abendessen mit gutem Gewissen wird, mische ich die Pfannkuchen immer mit einer guten Portion Vollkornmehl ab. Wenn ich es sehr gut meine, dann nutze ich ausschließlich die vollwertige Variante. Die Pfannkuchen werden dann aber auch etwas fester und nicht so fluffig. Die Maßangaben hier runterzuschreiben, war übrigens gar nicht so einfach. Denn normalerweise freestyle ich immer in der Menge."

Zutaten für ca. 4 Personen: 

  • 400 g Mehl (beste Mischung: halb Vollkornweizenmehl, halb 550er-Dinkelmehl)
  • Prise Salz
  • 400 ml Milch
  • 100 ml Haferdrink
  • 4 Bio-Eier
  • 1 Schuß Sprudelwasser
  • Rapsöl oder Butter zum Ausbacken 

Zubereitung: 

Mehl im Idealfall sieben, damit es schön fein wird. (Vergesse ich aber auch meistens.) Salz, Milch und Haferdrink dazugeben. Eier dazuschlagen. Und alles verrühren. Den Teig 10 bis 20 Minuten ruhen lassen. Dann den Schuß Mineralwasser dazuschütten.
Bei mittlerer Temperatur etwas zwei bis drei Minuten von jeder Seite ausbacken. Meine Jungs essen die Pfannkuchen nur mit Apfelmark und Zimt, evt. etwas Puderzucker. Ich kombiniere sie auch gern mal mit etwas geriebenem Käse und fein geschnittenem Gemüse, das noch im Kühlschrank auszufinden ist. 

(Gesundes) Frühstückseis

Eis geht immer! Das findet nicht nur unsere Social-Media-Kollegin Nora, sondern vor allem auch ihre Tochter Mara (4): "Schon seit unserem ersten gemeinsamen Sommer gibt es als kleine Familientradition (nicht nur) an warmen Tagen das 'Frühstückseis'. Hinein kommt alles, was sonst in die Müslischale wandert – nur eben gefroren. Spätestens ab Mitte April schneide ich deshalb Bananen, die schon etwas zu braun für die Brotbox sind, und alles andere Obst, das übrig bleibt, in Stücke und friere es ein. Natürlich punktet das Frühstückseis auch am Nachmittag!"

Zutaten für 2 Portionen:

  • 300g Obst, tiefgefroren (z.B. Blaubeeren, Mango, gemischte Beeren)
  • eine Banane (am Abend vorher in Scheiben geschnitten und tiefgefroren)
  • ca. 75ml Milch oder Joghurt (ich nehme oft Kokosmilch- oder -joghurt)
  • optional: ein Schuss Süße wie Honig, Agavendicksaft oder Dattelsirup

Tipp: Eine halbe Zucchini schälen, in Scheiben schneiden und ebenfalls über Nacht einfrieren. Macht geschmacklich keinen Unterschied, das Eis aber noch cremiger und sorgt für ein paar Extra-Vitamine.

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen guten Mixer geben und solange pürieren, bis die Masse schön cremig ist. Bei Bedarf noch etwas Milch bzw. Joghurt dazugeben. Für's Topping darf sich Mara frei bedienen: Knuspermüsli, Haferflocken, Leinsamen oder (am Nachmittag) mal Schokostreusel geben das gewisse Extra.

Frühstückseis im Thermomix: Obst und Banane in den Thermomix geben, Deckel drauf und für 7 Sekunden/Stufe 8 zerkleinern. Anschließend alles nach unten schieben. Milch oder Joghurt und ggf. Süße dazugeben, dann 30 Sekunden/Stufe 4 verrühren. Falls das Eis noch nicht cremig genug ist, noch einen Schuss Milch oder Joghurt dazugeben und weitere 20 Sekunden/Stufe 4 verrühren.

 

Gnocchi an Erbsen-Zitronen-Püree

Ganz ehrlich: Am liebsten isst die Tochter (2) unser Content Managerin Katharina aktuell TK-Pizza. Die gibt es natürlich nicht jeden Tag. Wenn es also einmal ein bisschen mehr Gemüse und Grünes auf dem Teller und im Magen des Kindes sein darf, gibt es Nudeln oder Gnocchi mit Erbsen-Zitronen-Püree. Das ist nicht nur schnell zubereitet, sondern schmeckt auch am nächsten Tag noch lecker auf gerösteten Brot oder als Dip für Gemüse-Sticks. 

Zutaten für ca. 3 Personen:

  • 1 Packung TK Erbsen (400 g)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 rote Zwiebeln
  • Butter oder Rapsöl zum Anbraten
  • 1 EL TK (oder frische) Petersilie 
  • Instant-Gemüsebrühe 
  • Olivenöl 
  • 1 Packung Gnocchi

Zubereitung:

  1. Topf Wasser zum Kochen bringen und Erbsen ca. sechs Minuten darin köcheln lassen.
  2. Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und mit Rapsöl kurz in der Pfanne anbraten. 
  3. 100 ml Brühe zubereiten.
  4. 2/3 der gekochten Erbsen, Petersilie, angebratene Zwiebeln, Zitronensaft, zwei Esslöffel Olivenöl und Brühe miteinander pürieren. Das Püree in eine Schüssel füllen und die restlichen Erbsen hinzugeben.
  5. Die Gnocchi nach Packungsanleitung zubereiteten. In den meisten Fällen heißt das: Gnocchi ins kochende Wasser geben und nach zwei bis vier Minuten, wenn sie oben schwimmen, herausnehmen.
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