Wenn es blitzt und donnert

Tipps gegen die Angst vor Gewitter

Vor Gewittern haben auch manche Erwachsene Angst. Wenn’s blitzt und donnert, lassen sie ihre Kinder deshalb ins Elternbett schlüpfen. Was sonst noch gegen die Angst vor Gewitter hilft – 5 Tipps.

Kinderpsychologin Dr. Anita Schächter weiß, wie Eltern ihren Kleinen die Furcht vor Blitz und Donner nehmen können.

5 Tipps gegen die Angst vor Gewitter

  1. Mit dem Kleinen auf dem Arm am Fenster das Gewitter BEOBACHTEN und erklären, dass nach dem Blitz der Donner kommt.
  2. ERZÄHLEN, wie Donner, Blitz, Regen und Sturm dem kleinen Max Angst machen wollten – und am Ende aufgaben, weil er nur ruhig zuschaute.
  3. Dabei können die Kleinen selbst „Donner“ und „Wind“ SPIELEN.
  4. Die Sekunden zwischen Blitz und Donner ZÄHLEN und so die Entfernung des Gewitters abschätzen. Tipp: In jeder Sekunde legt der Schall 333 Meter zurück. Also ist das Gewitter 1 665 Meter weit weg, wenn zwischen Blitz und Donner 5 Sekunden liegen (5 x 333).
  5. Größeren Kindern können Eltern die Entstehung und die Gefahren von Gewittern ebenso ERKLÄREN wie mögliche technischen Hilfen (Blitzableiter). Prima helfen dabei Kindersachbücher.

Auf diese Weise kann sich die Ruhe der Eltern auch auf die Kinder übertragen. Wer selbst bibbert, sollte den Job aber besser seinem Partner oder den Großeltern überlassen.

Teile diesen Artikel: